Vor fünf Jahren ist auf Initiative der Stadtverwaltung, der Wohnungsgenossenschaft "Einheit" Hennigsdorf eG sowie der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH die Buslinie 809 der Oberhavel Verkehrsgesellschaft für die Mieter beider Unternehmen in Hennigsdorf-Nord verlängert in Probebetrieb eingerichtet worden.
Die Initiatoren des Probebetriebes, so berichtet die Mitgliederzeitung der Wohnungsgenossenschaft "Einheit" Hennigsdorf eG, zahlten bisher jährlich jeweils anteilig 10.000 Euro an den Verkehrsbetrieb.In dem fünf-jährigen Problebetrieb seien die Fahrgastzahlen so angewachsen, dass diese Buslinie nun die in dem Nahverkehrsplan des Landkreises Oberhavel festgelegten Anforderungen entsprachen. Mit dem Fahrbahnwechsel sei die Nordroute dauerhaft in den Plan aufgenommen worden. Damit endete auch die finanzielle Beteiligung von Stadt, Genossenschaft und kommunalem Unternehmen an der Buslinie. Nicht nur für die Bewohner des Wohngebietes Nord, die das Angebot besonders im Winter mit rund 200 Fahrgästen am Tag nutzten, so die Zeitung weiter, sei die Aufnahme der erweiterten Buslinie 809 in den OVG-Fahrplan eine gute Nachricht. Auch die Tatsache, dass Privatinitiative durchaus zu positiven Veränderungen führen kann, macht dieses Beispiel deutlich. Weitere Informationen zu den Unternehmen finden Sie unter: www.wg-hennigsdorf.de, und www.wohnen-in-hennigsdorf.de.
Ansprechpersonen