Im zweiten Quartal 2009 hat sich der Handel mit Wohnungspaketen gegenüber den ersten drei Monaten dieses Jahres verdoppelt.
Wie das unabhängige Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BulwienGesa berichtet, wurden im ersten Quartal 22 22 Transaktionen mit insgesamt 17.703 Wohneinheiten erfasst. Das stellt den höchsten Umsatz seit dem vierten Quartal 2007 dar, wenn man den LEG-Verkauf im zweiten Quartal 2008 ausklammert. Die verkauften Pakete umfassten im Durchschnitt 805 Wohneinheiten. Größtes Geschäft war der Verkauf der Verdi-Wohnungsgesellschaft Dawag an die Firma Meravis. Der Durchschnittspreis der Wohnungen sank im zweiten Quartal 2009 auf 644 Euro/Quadratmeter Wohnfläche bzw. rund 41.000 Euro pro Wohneinheit. Als Gründe für den anziehenden Wohnungshandel nennt BulwienGesa das gesunkene Zinsniveau, ein freundlicheres Finanzierungsklima bei den Banken sowie Notverkäufe.