HAMBURG STÄRKT SOZIALE WOHNRAUMVERSORGUNG

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Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg und die SAGA GWG haben vereinbart, jährlich mindestens 3.000 berechtigte Haushalte mit Sozialwohnungen zu versorgen, davon mindestens 1.700 mit Dringlichkeitsschein. Mit rund 130.000 Wohnungen und 1.500 Gewerbeobjekten ist die SAGA GWG das größte kommunale Wohnungsunternehmen Deutschlands. Hamburg hat noch etwa 100.000 Sozialwohnungen. Die Anzahl wird in den nächsten Jahren durch das Auslaufen der Sozialbindungen weiter sinken. Insbesondere für vordringlich Wohnungssuchende mit Dringlichkeitsschein bedeutet dies, dass sie auf eine freie Wohnung unter Umständen eine gewisse Zeit warten müssen. Vor diesem Hintergrund haben die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) und die SAGA GWG einen Rahmen definiert, unter dem eine verlässliche Versorgungsperspektive insbesondere für diese Gruppe von Wohnungssuchenden geboten werden soll. Ziel dieser Pilotvereinbarung ist es, auch mit anderen Wohnungsunternehmen, insbesondere aus dem Genossenschaftsbereich, Gespräche in diese Richtung zu führen.Im Gegenzug zur Versorgungsverpflichtung wird die SAGA GWG berechtigt, Sozialwohnungen frei zu belegen. Für die Stadtteile Altona-Altstadt, Neustadt, Ottensen, Schanzenviertel, St. Georg und St. Pauli gilt dabei die Sonderregel, dass bei Belegung einer Sozialwohnung mit einem eigentlich nicht berechtigten Haushalt die entsprechende Austauschwohnung im betroffenen Stadtteil liegen muss. Damit soll ein wirksamer Beitrag gegen Verdrängungsgefahren in Szenestadtteilen geleistet. Dr. Stephan Hugo Winters, Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt: "Mit dieser Vereinbarung sichern wir die soziale Wohnraumversorgung und tun aktiv etwas gegen das Auslaufen der Sozialbindungen."

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