Wie schon in 2011 wurden 2012 etwa eine Million Immobilienkaufverträge abgeschlossen. Die Zahl der Transaktionen liegt damit weiterhin auf hohem Niveau. Das Investitionsvolumen ist von 2009 bis 2012 um 30 Prozent auf 170 Milliarden Euro gestiegen. Der Bericht konstatiert zudem ein großes Neubaudefizit und fordert für die vielerorts angespannten Wohnungsmärkte dringend mehr Wohnungsbau.
Große regionale Unterschiede bei Wohnimmobilienpreisen
Für Wohnimmobilien haben die Gutachterausschüsse in Deutschland nach wie vor regional sehr unterschiedliche Preisentwicklungen ermittelt. In Regionen mit eher rückläufiger Bevölkerungszahl stagnieren die Preise oder steigen nur leicht. In einigen Landkreisen allerdings gab es 2012 Preisrückgänge von bis zu 15 Prozent, vor allem in ländlichen Regionen in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In den Städten und bevölkerungsstarken Gebieten stiegen die Preise durchweg an.
Grundlage der Immobilienmarktstudie sind Transaktionsdaten, die in diesem Umfang nur durch die amtlichen Gutachterausschüsse zur Verfügung gestellt werden können. Datenbasis sind die Kaufpreissammlungen nach § 192 ff. des Baugesetzbuches. Sie enthalten Immobilienmarktdaten, die direkt aus den Notarverträgen über Immobilienverkäufe abgeleitet worden sind.
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http://www.immobilienmarktbericht-deutschland.info/portal/live.php?navigation_id=19685&article_id=114983&_psmand=131
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