Gemeinsam mit dem Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, dem Bürgermeister des Bezirks Spandau, Helmut Kleebank, dem stellvertretenden Bürgermeister und Baustadtrat des Bezirks Spandau, Carsten Röding, und den Projektentwicklern KIM und MHMI fiel der feierliche Startschuss für den Bau des neuen Stadtquartiers.
Bildquelle: degewo
Mit 1.024 Wohnungen entsteht um die Mertensstraße in der Wasserstadt Oberhavel ein Großprojekt in beispielhafter Kooperation: degewo und WBM haben gemeinsam das schlüsselfertige Wohnungsbauprojekt "Pepitahöfe" von den privaten Entwicklern KIM und MHMI erworben. Die Realisierung des Bauvorhabens liegt in der Verantwortung der Projektentwickler.
Der städtebauliche Entwurf sieht eine klassische Blockrandbebauung mit begrünten Innenhöfen vor. Die bis zu fünfgeschossigen Wohngebäude bieten rund 75.000 Quadratmeter Wohnfläche für Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen (42 bis 111 m²). 25 Prozent der Wohneinheiten sollen gefördert werden, sodass auch hier Nettokaltmieten ab 6,00 Euro pro Quadratmeter angeboten werden können, die Durchschnittsmiete soll bei 9,50 Euro pro Quadratmeter liegen.
Das überwiegend autofreie Quartier wird zudem über 480 Tiefgaragenparkplätze und 530 Quadratmeter Gewerbefläche für Läden verfügen. Neben den großzügigen Grünanlagen entstehen auch rund 2.000 Quadratmeter öffentliche Spielplatzfläche, es werden 79 Bäume gepflanzt. Mit der BVG wurden bereits höhere Frequenzen für die Buslinien koordiniert, von denen auch die angestammte Bewohnerschaft profitiert. Realisiert wird das Bauvorhaben mit einer Investitionssumme von rund 200 Millionen Euro in Zusammenarbeit mit dem Projektsteuerer Intertec und dem Bauunternehmen ANES. Mit den Pepitahöfen entsteht auf einem 60.000 Quadratmeter großen Areal der Wasserstadt Oberhavel bis 2018 ein Neubauquartier in acht Bauabschnitten.
Ansprechpersonen