GRUNDSTEINLEGUNG DER FALKENHORST EG IN FALKENSEE

PDF
Eine Wohnungsgenossenschaft betritt Neuland: Die Wohnungsgenossenschaft Falkenhorst eG errichtet mehrgeschossige Neubauten mit seniorenfreundlichen Wohnungen im Zentrum. Bahnhof, Arztpraxen und Geschäfte sind fußläufig. Seniorenfreundliches Wohnen – das ist ein zentrales Anliegen der Wohnungsgenossenschaft Falkenhorst (WGF), zu deren Bestand über 600 Wohnungen in diesem Falkenseer Ortsteil gehören. Dazu investiert die Genossenschaft für den ersten Bauabschnitt 2,7 Millionen. Nach zwanzig Jahren der Sanierungen und Modernisierung wird sie  wieder neu bauen und sich damit auch den Herausforderungen der demografischen Entwicklung stellen. Mit der Grundsteinlegung für das erste Gebäude eines künftigen Seniorenwohnparks am 19. Juni 2013 neben der noch mit Grundwasser gefüllten Baugrube hat die Wohnungsgenossenschaft Falkenhorst den offiziellen Startschuss für ein umfangreiches Bauprojekt gegeben. Das Projekt wird vielen älteren Menschen das Leben erleichtern und verschönern. Denn die überwiegend fünfgeschossigen Gebäude des Wohngebiets waren seinerzeit mit dem Blick auf junge Familien errichtet worden und können heute den Bedürfnissen vieler älterer Menschen nicht in jedem Fall entsprechen: es fehlen beispielsweise Aufzüge. Eine mögliche Nachrüstung wurde geprüft, doch als zu teuer verworfen. Seniorenwohnpark erweitert BestandAngesichts dieser Situation hatten sich Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft entschlossen, innerhalb der nächsten fünf Jahre an der Coburger und Falkenstraße drei Neubauten mit insgesamt ca. 80 seniorenfreundlichen Wohnungen zu errichten. "Mit dem Bau des Seniorenwohnparks ermöglichen wir den älteren Menschen, in ihrem vertrauten Kiez zu bleiben",  erläuterte der geschäftsführende Vorstand Ralf Zimmermann. "Gleichzeitig rundet diese Investition unser Angebot im Wohngebiet Falkenhorst ab. Wir ergänzen unser Portfolio durch kleinere Wohnungen mit Aufzug." Bereits seit über zehn Jahren gibt es im Wohngebiet Falkenhorst das betreute Wohnen. Im "Haus Frieden" an der Finkenkruger Straße verfügt die Genossenschaft über 23 Wohnungen, deren Bewohner auf Wunsch durch einen Pflegedienst betreut werden.Mit der Grundsteinlegung im Juni erfolgte der Baustart für das erste der viergeschossigen Gebäude an der Falkenstraße, das 23 Ein- und Zweizimmerwohnungen beherbergen wird und im Spätsommer 2014 bezugsfertig sein soll. Der Neubau wird ohne Barrieren zugänglich sowie mit Aufzügen ausgerüstet sein und in den Wohnungen wird auf Schwellen verzichtet. Die Raum- und Türmaße werden Rücksicht auf die Beweglichkeit mit Gehhilfen nehmen.  Auch auf Details will die WGF achten: Dazu zählen Bäder mit Schiebetüren und bodengleiche Duschen, Haltegriffe oder bodentiefe Fenster in den Wohnzimmern, so dass auch von einem Rollstuhl aus der freie Ausblick möglich ist. Über die Hälfte bereits vermietetDie Nachfrage gibt den Bauherren jedenfalls Recht: Noch bevor der Grundstein für das erste Haus gelegt wurde, waren mehr als die Hälfte der Wohnungen bereits vermietet. Im Vorfeld hatte die Genossenschaft eine ihrer Bestandwohnungen als Musterwohnung für das Neubauprojekt umgebaut, so dass sich Interessenten über Ausstattung oder Höhe der Betriebskosten  informieren konnten. Falkensees Bürgermeister Heiko Müller verwies bei der Grundsteinlegung auf die Herausforderung, dass der Bevölkerungszuwachs in Falkensee in den nächsten Jahren in der Altersgruppe 65 plus stattfinden wird. Der Neubau sei deshalb ein Gebäude, wie es dringend gebraucht werde. "Dieses Gebäude wird ein Prototyp für das sein, was in Falkensee zukünftig entstehen wird", so Müller.Das Projekt im Falkenhorst ist nicht zuletzt auch von städtebaulicher Bedeutung. Zum einen, weil der neue Seniorenwohnpark eine sinnvolle Abrundung der Bebauungen im Wohngebiet Falkenhorst darstellt. Zum anderen ist festzustellen: Nachdem der Bau von mehrgeschossigen Wohngebäuden in der Stadt Falkensee in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre vollständig zum Erliegen gekommen war, realisiert die Wohnungsgenossenschaft jetzt  - nach mehr als fünfzehn Jahren - erstmals und  in Eigenregie einen mehrgeschossigen Wohnungsneubau.Familiencafé FalkenhorstNeue Wege war die Genossenschaft bereits mit dem im Mai eröffneten "Familiencafé im Falkenhorst" gegangen. Auf Initiative der WGF und in Kooperation mit der Stadt Falkensee, der stadteigenen Wohnungsgesellschaft Gegefa und dem Arbeiter-Samariterbund wurde das Projekt mit einem Investitionsaufwand von 270.000 Euro realisiert. Ergebnis ist ein 180 Quadratmeter großer, rollstuhlgerechter Neubau im Bungalowstil mit Außenanlage und großem Kinderspielplatz. 

Ansprechpersonen

 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
Mitarbeiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 122