Am 30. Mai 2013 legte Achim Wegeleben, Aufsichtsratsvorsitzender der Berlin Brandenburgischen Wohnungsbaugenossenschaft eG gemeinsam mit Jörg-Peter Schulz, geschäftsführender Vorstand, die Zeitkapsel in den Grundstein für das Neubauvorhaben in der Schleusinger Straße im Stadtbezirk Marzahn ein.
Auf dem Grundstück Schleusinger Straße 8/10 in Marzahn entwickelt die Genossenschaft einen Komplexstandort mit generationsspezifischen Angeboten für Jung und Alt. Die besondere Qualität der Bebauung liegt in der Erstellung von drei Baukörpern, die durch ihre unterschiedlichen Nutzungsvarianten ein urbanes Generationswohnen ermöglichen. Unter anderem wird das barrierefreie Wohnungsangebot für die Mitglieder der Genossenschaft durch 38 Wohnungseinheiten erweitert. Die geplante Bebauung fügt sich harmonisch in die vorhandene Wohnanlage mit nachbarschaftlichem Gemeindezentrum und Seniorenheim ein und stellt somit ein Bindeglied für dieses Umfeld dar.Maren Kern, Vorstandsmitglied des BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. würdigte das Engagement der Genossenschaft in ihrem Grußwort: "Berlin braucht Wohnungsneubau und gerade bei jungen Familien sind attraktive Mietwohnungen zu moderaten Preisen am Stadtrand nachgefragt", so Kern.Drei integrierte Häuser für die Generationen Im ersten Haus entstehen in den fünf Geschossen die 38 Wohnungen, die im Erdgeschoss mit extra breiten Türen auch rollstuhlfahrergerecht sind. Im zweiten Haus sind u.a. die Büros des Gesundheitspflegedienstes "Helle Mitte" GmbH untergebracht sowie eine Kita des Trägers DIALOG e.V. für rund 30 Kinder. Ebenso ist im Haus zwei in den oberen Stockwerken betreutes Wohnen vorgesehen: Insgesamt stehen 16 Ein-Zimmer-Appartements zur Verfügung, die vom Pflegedienst "Helle Mitte" GmbH betreut werden. Schließlich fungiert das dritte Haus als Mittelbau und damit Begegnungsstätte für Mieter und Mitglieder, wo auch Seminarräumlichkeiten vorhanden sind.Der Einladung zur Grundsteinlegung folgten der Bürgermeister von Marzahn-Hellersdorf, Stefan Komoß, die Bezirksstadträte Stephan Richter und Christian Gräff sowie Dr. Frank-Henner Heldt von der Bauaufsichtsbehörde des Bezirkes. Einhellige Meinung war, dass der Bedarf an altersgerechten und barrierearmen Wohnungen auch in Marzahn weiter ansteigen wird. Die Kombination mit Pflegedient, Kita und Mitgliedertreff schaffe eine Angebotsvielfallt, die alle Generationen anspreche.Zum Neubau der 1982 gegründeten Genossenschaft sagte Achim Wegeleben: "Wenn man heute – nach 30 Jahren – feststellen kann, dass noch 600 "Erstmieter" bei uns wohnen, sich aber auch neue Mieter in unseren 3.410 Wohnungen wohlfühlen, sei es durch das wohl gestaltete und grüne Umfeld oder auch durch die sozialen Strukturen der Wohnanlagen, können wir uns als Genossenschaft auf mindestens weitere 30 Jahre Genossenschaftleben freuen.
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