Auf dem Gelände hatte die Stadt zuvor 136 Plattenbauten abreißen lassen. 6,3 Millionen Euro investiert das Unternehmen jetzt in das ökologische Neubauprojekt. In jedem der sechs Häuser sieht die Umsetzung des Energiekonzeptes ein wenig anders aus. „Drei der Häuser werden mit Fernwärme beheizt, drei mit Erdwärme über Wärmepumpen. Und in einem Haus probieren wir die Nutzung der Abwärme aus“, erläutert Geschäftsführer Manfred Wilke. Zusätzlich werden Solarkollektoren eingesetzt, teilweise zur bloßen Warmwasserbereitung, teilweise zur Unterstützung der Heizung. Auch die Wärmedämmung wird je Haus in unterschiedlicher Stärke aufgebracht. So wollen die Wohnbauten im laufenden Betrieb vergleichen, welche Lösung oder Kombination die effektivste ist und wie die Mieter diese bewerten.
Mit dem Projekt Regenbogensiedlung in der Zetkinstraße und dem Neubau in der Karl-Marx-Straße ist die Gatower Straße bereits das dritte große Ersatzneubauprojekt des Unternehmens. Bis 2018 wollen die Wohnbauten so mehr als 400 neue Wohnungen errichten.
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