Unter dem Motto "In der Sonne liegt die Zukunft" wurden am 7. Juli Solaranlagen auf 14 Dächern öffentlicher Gebäude in vier Berliner Bezirken in Betrieb genommen. Die im Rahmen des Projekts Solarstrompark Berliner Schulen installierten Photovoltaikanlagen haben eine Gesamtleistung von 900 Kilowatt.
Umweltsenatorin Katrin Lompscher begrüßte das klimafreundliche Signal: "Erstmals sind in einem Klimaschutzvorhaben mehrere Bezirke zusammengekommen und haben dem Investor ihre Schuldächer zur Verfügung gestellt. Dies ist wichtig für den weiteren Ausbau der Solarenergie und die Kooperation über unsere Solardachbörse. Die neuen Anlagen werden über mindestens 20 Jahre sauberen Solarstrom ins Berliner Stromnetz einspeisen und damit einen Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes leisten. Ich hoffe, andere Bezirke werden dem guten Beispiel folgen."Sebastian Preuß vom Projektentwickler und Investor 30°-SOLAR ist stolz auf die Größe des Projekts: "Die Photovoltaikanlagen bringen zusammen mit den drei noch zu installierenden Anlagen Solarstrom mit einer Spitzenleistung von knapp 1,1 Megawatt, das ist fünfmal mehr als Berlins derzeit größte Einzelanlage. Durch den ins öffentliche Stromnetz eingespeisten Solarstrom von jährlich ca. einer Million Kilowattstunden können über die nächsten 20 Jahre 220 Vier-Personen-Haushalte umweltfreundlich versorgt und so CO2-Emissionen von gut 650 Tonnen vermieden werden."Die Solardachbörse des Senats stellt Investoren insgesamt 129 Dächer öffentlicher Gebäude mit einer Dachfläche von rund 219.000 Quadratmetern zur Installation von Solarstromanlagen zur Verfügung. Die Solardachbörse ist eine Maßnahme im Rahmen des Landesenergieprogramms 2006 – 2010.