Die beiden Trägervereine der Euroregion PRO EUROPA VIADRINA griffen bereits in ihren periodischen Entwicklungs- und Handlungskonzepten auf die Datenlage zu Kernindikatoren zurück und sammelten erste Erfahrungen zur Vergleichbarkeit und Aussagekraft der Datenbasis. Im Rahmen des MORO-Projektes verfolgten sie mit Unterstützung der deutschen und polnischen Projektbeteiligten das Ziel
• die Datenbasis zu den bislang genutzten Kernindikatoren zu aktualisieren, zu ergänzen, zu harmonisieren, themen- und zielgruppenspezifisch aufzubereiten und zu visualisieren,
• Ansatzpunkte zur Optimierung der institutionellen Zusammenarbeit abzuleiten,
• beide Aspekte im Rahmen des Fallbeispiels der grenzübergreifenden Pendleranalyse zu vertiefen.
Im Ergebnis konnte die Bevölkerungsentwicklung, die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsstruktur einer Aktualisierung unterzogen werden und insbesondere durch die grenzübergreifende Pendler-Analyse die Einzugsbereiche zentraler Orte charakterisiert und die enorme Zunahme der grenzübergreifenden Verflechtungen belegt werden.
Die komplette Pendleranalyse samt ausführlichen Kartenmaterial steht Ihnen auf unserer Homepage www.euroregion-viadrina.de zum Download zur Verfügung.
An der Pressekonferenz nahmen Vertreter der vier Projektpartner teil.: Dr. Martin Wilke (Vorsitzende Mittlere Oder e.V. Euroregion PRO EUROPA VIADRINA; Oberbürgermeister Stadt Frankfurt (Oder)); Rainer Schinkel (Stellv. Vorsitzender Mittlere Oder e.V. Euroregion PRO EUROPA VIADRINA ; Beigeordneter Landkreis Märkisch-Oderland), Michael Buhrke (Mitglied des Vorstandes Mittlere Oder e.V. Euroregion PRO EUROPA VIADRINA; Beigeordneter Landkreis Oder-Spree), Maciej Nowicki (Direktor der Abteilung für Regionalentwicklung im Marschallamt der Wojewodschaft Lubuskie), Krzysztof Szydłak (Geschäftsführer, Stowarzyszenie Gmin Polskich Euroregionu „Pro Europa Viadrina”), Steffi Kramer (Regionale Planungsstelle Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree)
Foto: Euroregion PRO EUROPA VIADRINA Mittlere Oder e.V.
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