Green Buddy Award für die GeWoSüd

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Der „Green Buddy Award 2015”, der Umweltpreis des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg, wurde in der Kategorie „Energetische Gebäudesanierung bei denkmalgeschützten Bauwerken” der Wohnungsgenossenschaft GeWoSüd für die Sanierung des historischen Lindenhofs verliehen.

Bei der Preisverleihung am 19. November im Audimax des Wasserturms auf dem EUREF-Campus wurden vier Unternehmen in den Kategorien „umweltschonende Produktion”, „Abfallvermeidung”, „Smart Cities” sowie für Energieeinsparung bei Baudenkmalen ausgezeichnet. Für die mitauslobende „Stiftung Denkmalschutz Berlin” begründete deren Vorstand Dr. Christian Melcher die Entscheidung für die GeWoSüd mit der „Weiterentwicklung der vorhandenen Architekturgeste”, die den Gebäuden im Lindenhof  eine neue, spannende Proportion verleihe. Wieder werde so die „Anmutung des Stils der 20iger Jahre spürbar. Denkmalschutz und Wohnbedürfnis sind hier eine Symbiose eingegangen.”

Die energetischen Anforderungen des 21. Jahrhunderts sah die Jury durch vollständige Erneuerung der Dächer, Dämmung und Abdichtung einschließlich der Aufarbeitung der Fenster mit Isolierglas erfüllt. Das energetische Konzept werde durch den Einbau von zwei Blockheizkraftwerken für die Mehrfamilienhäuser und moderner Gasthermen für die Einfamilienhäuser abgerundet.

Für die GeWoSüd und ihr Mitarbeiterteam dankte Vorstand Norbert Reinelt der Jury und Dr. Christian Melcher für seine engagierte Laudatio. Man könne sich nicht vorstellen, was es für die Genossenschaft bedeute, wenn das Sanierungskonzept für die fast 100jährige Gartenstadt ausgezeichnet werde, ein Konzept „um dessen Realisierung die GeWoSüd und das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mehr als ein Jahrzehnt gerungen haben!”

Norbert Reinelt beschrieb, wie mit dem Sanierungskonzept alte Gebäude auch unter restriktiven Vorgaben des Denkmalschutzes nicht nur architektonisch fortentwickelt, sondern „mit einem auch für uns unerwartet guten Ergebnis energetisch ertüchtigt werden können.” Die Summe intelligenter Einzelmaßnahmen führten schließlich zu einigen der energetisch besten Gebäude der Genossenschaft: War vor der Sanierung ein spezifischer Energiebedarf von 296 Kilowattstunden je Quadratmeter im Jahr errechnet worden, wurden jetzt nur noch 71 KWh/qm/a ermittelt.

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 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
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