Mit seiner sozialkritischen Interpretation „Armutsgrenze“ konnte Nicolas Rindt den Contest erneut für sich entscheiden. Der Frankfurter verarbeitet in seinem eindrücklichen Bild die Themen Kinderarmut und Abschottung der Reichen gegen die Armen. Den zweiten Platz konnte sich Tom Gensch sichern. Die jüngsten Teilnehmer - Jakob Ditel und Louie Merten - sind zehn Jahre alt und hatten gemeinsam das Wort „Grenze“ gestaltet. Neben ihnen waren auch zahlreiche andere Kinder vor Ort, die sich an einer Probeleinwand austoben konnten.
Dr. Michaela Schmitz-Schlär, Vorstandsvorsitzende der WohnBau Frankfurt: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, junge Talente unserer Stadt zu fördern. Das Kunstfestival „ART | an der Grenze | na granicy“ und insbesondere der „Graffiti Contest“ bieten noch unbekannten Künstlern und dem Nachwuchs ein Forum und die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Gerade als Genossenschaft sehen wir es als unsere Aufgabe, diese kreative Initiative zu Gunsten unserer Stadt zu unterstützen.“
Daniel Fochtmann vom Organisationsteam des Festivals: „Ich freue mich riesig über die gute Resonanz und die vielen Zuschauer, trotz der kühlen Witterung und angekündigtem Regen. Das Highlight war am Ende der Rundgang mit den Sprayern, die etwas über ihre Bilder erzählten.“
Foto: Nicolas Rindt vor seinem Sieger-Bild „Armutsgrenze“ © Marta Danielak
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