Bundeswirtschaftsminister Michael Glos begrüßt, dass Bundesumweltminister Gabriel sich inzwischen klar und vorbehaltlos zur Notwendigkeit von Stromerzeugung auf Basis von Stein- und Braunkohle sowie zum Bau neuer Kohlekraftwerke bekannt habe.
Kohle sei im Energiemix unverzichtbar, so Glos. Für Wirtschaft und Verbraucher müsse eine sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung gewährleistet sein. Glos: "Kollege Gabriel hat zu Recht hervorgehoben, dass die Emissionen nicht durch die Zahl der vorhandenen Kraftwerke, sondern allein durch den europäischen Emissionshandel nach oben begrenzt werden. Ich hoffe, dass der Umweltminister sich damit auch in der eigenen Partei durchsetzt, aus deren Reihen neue Kohlekraftwerke durch unhaltbare Konditionierungen immer wieder in Frage gestellt werden. Neue Kraftwerke sind nicht nur für eine sichere Versorgung notwendig, sondern beleben gleichzeitig den Wettbewerb. Wenn Herr Gabriel und die SPD auch in der Frage der Nutzung der bestehenden Kernkraftwerke ihre bisherigen Positionen in ähnlicher Weise überdenken würden, kämen wir einer auch künftig zuverlässigen, wettbewerbsfähigen und klimaverträglichen Stromversorgung in Deutschland einen entscheidenden Schritt näher."