Mitten in Potsdam das Alter genießen – dank der PRO POTSDAM GmbH ist das möglich. Dafür wurde sie am 10. September mit dem Qualitätssiegel "Gewohnt gut – fit für die Zukunft" ausgezeichnet.
Rund 4,5 Millionen Euro investierte die PRO POTSDAM GmbH in den Umbau eines fünfgeschossigen Plattenbaus im Hans-Marchwitza-Ring 1 - 3 im Wohngebiet Zentrum-Ost. Dank der umfangreichen Umgestaltungen ist der Wohnblock heute besonders seniorenfreundlich. Mehr als die Hälfte der Investitionssumme brachte die PRO POTSDAM aus Eigenmitteln auf. "Mitten in Potsdam können Menschen hier selbstbestimmt, komfortabel und zu günstigen Mieten ihr Alter verleben", begründete BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern die Auszeichnung. "Gerade in einer ständig wachsenden Stadt wie Potsdam sind solche Angebote von großer Bedeutung. Ich beglückwünsche die PRO POTSDAM zu ihrem engagierten Einsatz für die Stadt." Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider: "Mit ihrem Einsatz für die Landeshauptstadt unterstreicht die PRO POTSDAM eindringlich die große Bedeutung kommunaler Wohnungsunternehmen. Sie sind für Brandenburgs Städte unverzichtbar." Ohne Mittel aus Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wäre der Umbau des Mehrfamilienhauses nicht möglich gewesen, unterstrichen Kern und Bretschneider. Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung dieser Förderprogramme sei es deshalb hoch problematisch, dass die Bundesregierung hier im kommenden Jahr eine Kürzung um zwei Drittel plane. Beide warnten in diesem Zusammenhang auch nochmals dringend vor der von der Bundesregierung für 2011 vorgesehenen Halbierung der Städtebauförderung. Das QualitätssiegelDas Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" wird monatlich vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Für die Wohnungsunternehmen sind auch Stadterneuerung und Aufwertung zentrale Bestandteile des Stadtumbauprozesses. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die neben dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft "Innenstadtforum Brandenburg", dem Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) sowie dem MIL besteht. SENIORENFREUNDLICH MITTEN IN POTSDAMKein Detail, an das nicht gedacht wurde: Im umgebauten Plattenbau am Hans-Marchwitza-Ring 1-3 im Wohngebiet Zentrum-Ost ist alles auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt. Angepasste Grundrisse, verglaste Loggien, barrierearme Eingänge: "Wir haben besonderen Wert darauf gelegt, dass ältere Menschen hier gut wohnen können", so PRO POTSDAM-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal. Der Umbau des Mehrfamilienhauses war ein besonders umfangreiches Projekt. Im Zuge der Arbeiten entstanden 78 Wohnungen mit einer Größe zwischen 29 und 83 Quadratmetern. Viele der Einraumwohnungen erhielten erweiterte und verglaste Loggien, bei den Zwei- und Dreiraumwohnungen wurden begehbare Schränke eingebaut. Lademöglichkeit für Rollstühle Mit ihren behindertenfreundlichen Anpassungen bewies die PRO POTSDAM, dass sie mit den Bedürfnissen von Senioren gut vertraut ist. Ein Beispiel: Rollstuhlwechselräume mit Stromlademöglichkeit sowohl im Erdgeschoss als auch im Keller, der durch einen Aufzug gut erreichbar ist. Westphal: "Drei Viertel unserer Mieter in dieser Wohnanlage sind Senioren. Sie wissen solche Annehmlichkeiten sehr zu schätzen." Mitten im Leben mit GEWOBA plusEine weitere Besonderheit des Objekts ist der Wohnservice GEWOBA plus. Er bietet den Hausbewohnern ein vollständiges Dienstleistungsangebot rund um das Wohnen. "Wir können den Bewohnern mehr als 150 Dienstleistungen vermitteln", so Westphal. Das Angebot umfasst so unterschiedliche Bereiche wie die Lieferung von Essen, Malern, Entrümpelungen, Einkaufshilfen, Nachhilfe oder Balkonbepflanzungen. "Auf diese Weise bieten wir unseren Mieterinnen und Mietern Lebensqualität." Außerdem befinden sich in dem Gebäude die Praxen von zwei Allgemeinmedizinern und einem Zahnarzt, ein Supermarkt ist in unmittelbarer Nachbarschaft. Kooperation mit der AWOWeitere Services bietet die Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Sie betreibt eine Seniorenbegegnungsstätte. "Hier steht die Gemeinschaft im Vordergrund. Den Bewohnern werden hierüber gemeinsame Mittagessen, Vorträge, Spielnachmittage, Feiern und Computerkurse angeboten", erläutert Christiane Kleemann, Geschäftsführerin der GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH, ein Unternehmen des Unternehmensverbunds PRO POTSDAM.
Ansprechpersonen