Dass innerstädtische Konversionsflächen sehr erfolgreich in die Stadtstruktur integriert werden können, zeigt die Lübbener Wohnungsbaugesellschaft mbH. Dafür wird sie im Oktober mit dem 40. Qualitätssiegel "Gewohnt gut – fit für die Zukunft" ausgezeichnet. Sie bekommt die Auszeichnung für ihr Projekt "Barrierefreie Stadtvillen".
"Hier wurde nicht nur eine Lücke im Stadtbild geschlossen, sondern eine problematische Brachfläche in zentraler Stadtlage in das Stadtgefüge integriert. Davon profitiert ganz Lübben", so Kathrin Mölneck, Leiterin der BBU-Außenstelle Frankfurt (Oder), zur Jury-Begründung der Auszeichnung.Brandenburgs Stadtentwicklungsstaatssekretär Rainer Bretschneider: "Wohnungsunternehmen wie der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft mbH kann man herzlich gratulieren. Ihnen ist es zu verdanken, dass Brandenburgs Städte lebens- und liebenswert sind. Die Auszeichnung ist hoch verdient."Hartmut Kohlmann, Geschäftsführer der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft mbH: "Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Wir sehen es als unsere besondere Aufgabe an, zur weiterhin positiven Entwicklung der Stadt Lübben beizutragen. Im Mittelpunkt steht dabei die nachhaltige Berücksichtigung der Bedürfnisse unserer Mieter."Mit Investitionen von 1,7 Millionen Euro gestaltete die Lübbener Wohnungsbaugesellschaft mbH einen Teil des Geländes der ehemaligen Jägerkaserne grundlegend um. Auf dem zentral gelegenen Gelände entstanden vier barrierefreie Stadtvillen mit insgesamt 18 Wohnungen. Die in kräftigen Farben gestalteten Gebäude setzen in dem Areal einen kräftigen, einladenden Akzent. Durch Baumpflanzungen wurden auch die Außenanlagen aufgewertet: So entstand die "Parksiedlung". Das QualitätssiegelDas Qualitätssiegel "Gewohnt gut – fit für die Zukunft" wird monatlich vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) vergeben und steht unter der Schirmherrschaft von Brandenburgs Städtebauminister Jörg Vogelsänger. Durch die Auszeichnung beispielhafter Projekte soll darauf aufmerksam gemacht werden: Für die Wohnungsunternehmen sind auch Stadterneuerung und Aufwertung zentrale Bestandteile des Stadtumbauprozesses. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury, die neben dem Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft "Innenstadtforum Brandenburg", dem Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung (IRS) sowie dem MIL besteht. BARRIEREFREIE STADTVILLENGroßzügig, grün, zentral, familiär: Diese Adjektive beschrieben besonders treffend die Neubauwohnanlage "Parksiedlung". Auf einem ehemaligen Kasernengelände errichtete die Lübbener Wohnungsbaugesellschaft mbH vier Stadtvillen. Mit ihren generationengerechten Grundrissen und der sehr guten Verkehrsanbindung sind sie zeitlos modern. Die Investitionen von rund 1,7 Millionen Euro stammen vollständig aus Eigenmitteln der Wohnungsgesellschaft. Die vier Stadtvillen mit insgesamt 18 Wohnungen haben eine Gesamtwohnfläche von über 1.000 Quadratmetern.Das Besondere an der "Parksiedlung": Dank des Engagements des Unternehmens konnte eine zentralstädtische Konversionsfläche hier erfolgreich in das Stadtgefüge integriert werden. "Wir sind sehr zufrieden mit diesem geglückten Beispiel von Reurbanisierung", unterstreicht Hartmut Kohlmann, Geschäftsführer der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft mbH.Das Wohngebiet liegt besonders zentral: Unweit des Altstadtzentrums, ist es durch den Bahnhof und dem Busbahnhof verkehrstechnisch sehr gut erschlossen. In unmittelbarer Nähe befinden sich verschiedene medizinische Einrichtungen und Verkaufsstellen des täglichen Bedarfs.Generationengerechter NeubauBeim Neubau konnte sich die Wohnungsgesellschaft gezielt auf die Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft konzentrieren. Kohlmann: "Auf diese Weise haben wir sichergestellt, dass wir zukunftssicher bauen. Es ist uns sehr wichtig, dass die Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben können."Dieser Anspruch wurde baulich konsequent umgesetzt. Die Wege und Eingänge, die Wohnungstüren, Balkon- oder Terrassenaustritte sind ohne Schwellen oder nur mit leichten, niedrigen Schutzkanten versehen. Darüber hinaus haben sämtliche Türen eine ausreichende Breite für unterstützende Gehhilfen. Genau hingesehen wurde auch bei den Bädern. Sie besitzen neben der Wanne eine niedrige Dusche und eine Fußbodenheizung. Ganz wichtig, gerade auch für ältere Menschen: Die mehrgeschossigen Gebäude sind sämtlich mit Aufzügen ausgerüstet. Auch wurden Treppenstufen und Antritte so weit wie möglich vermieden.Kein leichter BaugrundAls besondere Herausforderung erwies sich bei dem Projekt die Tiefenenttrümmerung des Baufeldes. "Da es sich bei der früheren Kaserne um militärisch genutztes Gebiet handelte, mussten wir hier besonders sorgfältig vorgehen", beschreibt Kohlmann. Der Erfolg gibt dem Projekt Recht: Wohnungen in der "Parksiedlung" sind sehr begehrt, alle Wohnungen sind vermietet.
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