Die WOBAU mbH Bernau ist am 24. September mit dem Qualitätssiegel "Gewohnt gut – Fit für die Zukunft" ausgezeichnet worden. BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt und Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann überreichten die Urkunde an die WOBAU-Geschäftsführer Ute Schäfer und Jens Häßler für das Projekt "Marienhöfe – Wohnen 50PLUS".
"Das Projekt verbindet städtebaulichen und sozialen Nutzen in vorbildlicher Weise", so Burkardt in seiner Laudatio. "Die WOBAU hat in Bernau ein zukunftsweisendes Konzept für das altersgerechte Wohnen umgesetzt. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner kann sein Leben weiterhin selbstbestimmt führen und dennoch auf die Unterstützungsangebote individuell zurückgreifen", so Dellmann bei der Urkundenübergabe. Anwesend war auch der Bürgermeister von Bernau, Hubert Handke, sowie Mieter und Vertreter der regionalen Medien.Bei den Marienhöfen handelt es sich um eine Seniorenanlage, die sich auf drei Wohnhäuser mit 60 Wohneinheiten, drei Gewerbeeinheiten, einem Bewohnertreff und einem Teehäuschen erstreckt. Sie befinden sich im Stadtzentrum von Bernau. Kerngedanke sei die individuelle Zusammenstellung von Dienstleistungen für die Bewohner, denen so lange wie möglich ein Leben in Selbständigkeit ermöglicht werden soll."Ganz wichtig war uns, dass die Wohnanlage viele Möglichkeiten für die rege Kommunikation der Bewohnerinnen und Bewohner untereinander bietet", so Schäfer. Neben einer "Quasselecke" im Haus bietet sich hierfür eine ansprechend gestaltete Hofanlage an. "Mit den Marienhöfen ist ein wichtiger Beitrag zur Belebung der Innenstadt geleistet worden", hob Handke hervor. Die Industriebrache, auf der die Anlage errichtet wurde, sei vorher ein "Schandfleck" gewesen.Schäfer und Häßler freuten sich über die Auszeichnung: "Wir werden Kopien der Urkunde in allen drei Gebäuden aufhängen."