Diee Gewobag-Tochter BERLETAS macht jetzt von ihrer vertraglichen Option Gebrauch, zusätzliche 90 Prozent an der EEG zu erwerben. Sie wirkt seit 2012 an dem Projekt mit und hält seit 2014 bereits 10 Prozent der Anteile. Die Option war im Jahr 2014 mit den Projektpartnern GuK und Holzmarkt vertraglich vereinbart worden. Hierdurch wurde von Beginn an sichergestellt, dass die Gewobag als Eigentümerin attraktive Flächen zu bezahlbaren Konditionen anbieten kann.
„Aktuell finden mehrere tausend Studierende in Berlin keine geeignete Unterkunft und deren Zahl wird in den nächsten Jahren noch deutlich steigen. Als landeseigenes Wohnungsbauunternehmen ist es unsere Aufgabe, diesen jungen Menschen ein bezahlbares Zuhause zu geben. Darum engagieren wir uns mit aller Kraft für die Umsetzung des Projekts Eckwerk”, erklärt Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag.
Die übrigen Projektpartner sind vom ursprünglichen Konzept, überwiegend studentisches Wohnen zu realisieren, abgewichen. Darüber hinaus ist es bei der Entwicklung des Projekts zu einer mehrjährigen Verzögerung gekommen.
„Berlin braucht dringend bezahlbaren Wohnraum, auch für Studierende. Wir freuen uns über das Engagement der Gewobag und des Senats für die Schaffung eines innovativen Ortes für Gründer und Studierende. Weiterhin hoffen wir, dass alle Partner zu einem gemeinsamen Arbeitsprozess zurückfinden“, sagt Florian Schmidt, Baustadtrat des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg.
Mit dem Eckwerk in Friedrichshain soll ein einzigartiger, flexibler und zukunftsorientierter Raum geschaffen werden, der Wohnen, Arbeiten und Freizeit unter einem Dach vereint. Das Nutzungskonzept ist darauf ausgelegt, jungen Menschen zum einen ein Zuhause und zum anderen Raum für Innovationen und Kreativität zu geben. Ein entscheidender Faktor ist die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für junge Menschen und Studierende in der Hauptstadt.
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