Gewobag hält Richtfest für zweite Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in modularer Bauweise

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In der Spandauer Freudstraße sollen 320 Plätze für geflüchtete Menschen entstehen. Im Juni 2017 soll das Gebäude bezugsfertig an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten übergeben werden. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) wird - wie bei jeder anderen Flüchtlingsunterkunft auch - den Betreiber der Gemeinschaftsunterkunft bestimmen und ist für die Belegung verantwortlich. Nach der Erstnutzung als Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete wird das Wohnhaus umgebaut und geht in den regulären Vermietungsbestand der Gewobag über.

Noch immer sind viele geflüchtete Menschen in Berlin in Notunterkünften, meist Turnhallen, untergebracht. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben sich die Landeseigenen, so auch die Gewobag, Ende 2015 verpflichtet, zügig neuen Wohnraum zu schaffen.

Als erstes kommunales Wohnungsbauunternehmen in Berlin stellte die Gewobag in Rekordbauzeit von nur acht Monaten bereits im Dezember 2016 das erste Gebäude dieser Art in Reinickendorf fertig. Für den zweiten modularen Neubau wurde nun Richtfest gefeiert. In Spandau entsteht in der Freudstraße/Kraepelinweg ein Wohnhaus mit sieben Stockwerken. Auf einer Fläche von insgesamt 5.411 m² finden voraussichtlich ab Juni 2017 rund 320 geflüchtete Menschen einen Platz in der neuen Gemeinschaftsunterkunft. 

71 neue Wohnungen im Quartier

Damit entstehen mittelfristig 71 neue Wohnungen im regulären Bestand der Gewobag mit ein bis vier Zimmern im Quartier Freudstraße/ Kraepelinweg/Falkenseer Chaussee. Dort verwaltet die Gewobag bereits 585 Wohnungen. Der Bau ist Teil der Neubaustrategie: Das Wohnungsbauunternehmen erhöht seinen Bestand in Berlin bis 2026 durch Ankauf und Neubau um 14.500 Wohnungen und reagiert damit auf den großen Bedarf an Wohnungen in der Hauptstadt. Der Bezirk Spandau ist nicht nur einer der Schwerpunkte beim Bestand mit über 14.000 Wohnungen, sondern auch beim Neubau. Aber auch in Pankow, Mitte, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg und Reinickendorf setzt die Gewobag zahlreiche Neubauprojekte um.

Gemeinsam für eine gute Integration im Kiez

In der Bernauer Straße in Reinickendorf wird aktuell die erste Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete, die von der Gewobag geschaffen wurde, bezogen. Genauso wie im Quartier Freudstraße wird sich die Gewobag auch in Reinickendorf gemeinsam mit dem LAF, dem Betreiber der Unterkunft, dem Bezirk und Akteuren der Flüchtlingshilfe für eine erfolgreiche Integration der neuen Bewohner und Bewohnerinnen in die Nachbarschaft engagieren.


Foto: Die Neubauexperten der Gewobag mit ihren Partnern (v.l.n.r: Darwn Gafori und Birgit Ricke vom Unternehmen Arcadis; Uwe Peuker, Niederlassungsleiter der Baufirma Goldbeck; Gewobag-Projektleiter Bernd Thiele und Frank Schimrigk, Bereichsleiter Technik der Gewobag; Bodo Ambras, Projektleiter, und Felix Köthe, Bauleiter bei Goldbeck.) Foto: Tina Merkau.

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 Silke Schendel
Silke
Schendel

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