In Prenzlauer Berg schließt die Gewobag nach und nach ihre Baulücken. In den letzten beiden Jahren konzentrierten sich die Bauprojekte auf die Gubitzstraße, Bernhard-Lichtenberg-Straße, Zehdenicker Straße und die Jablonskistraße. Am 16. Mai 2017 wurde der Richtkranz in der Chodowieckistraße 14 gehisst. Das Neubauprojekt im Winsviertel ist eines von insgesamt acht Neubauprojekten der Gewobag in Prenzlauer Berg und Teil der Wachstumsstrategie des Unternehmens mit dem Ziel, in den nächsten zehn Jahren um 14.500 Wohnungen zu wachsen. Beim Richtfest dankte Gewobag-Vorstandsmitglied Snezana Michaelis den Projekt- und Bauverantwortlichen sowie den beteiligten Handwerkern für den termingerechten Baufortschritt und die geleistete Arbeit.
Ein neues Zuhause für Familien und Singles im Winsviertel
Das neue Gewobag-Haus besteht aus einem Vorderhaus und einem Seitenflügel.. In den sechs Obergeschossen entstehen 21 Wohnungen. Sie sind weitgehend barrierearm, drei davon barrierefrei und verfügen über ein bis vier Zimmer, die Wohnflächen liegen zwischen 55 und 100 Quadratmetern. Ein Fünftel der Wohnungen sind belegungsgebunden. Das Baugrundstück in der Chodowieckistraße 14 ist eine der letzten Baulücken in der ansonsten geschlossenen Blockrandbebauung.
Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit
Eine wirksame Wärmedämmung sowie eine moderne Haustechnik sorgen für niedrige Heiz- und Warmwasserkosten. Teil der Gewobag-Strategie ist, einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten. Ein eigenes Blockheizkraftwerk (BHKW) versorgt das Haus zukünftig mit lokal erzeugter Wärme. Außerdem hat die Mieterschaft die Möglichkeit, den „Quartierstrom“ zu beziehen, den das BHKW produziert. Teilflächen des Dachs werden als Gründach gestaltet.
Foto von links nach rechts: Walter Tillmann (Architektur IPR0consult), Olaf Hähnel (IPR0consult), Heidrun Weigelt (Projektleitung Gewobag), Gewobag-Vorstandsmitglied Snezana Michaelis, Gewobag-Bereichsleiter Technik Frank Schimrigk, Stephan von Rennings (Ingenieurbau Altmark GmbH), Foto: Gewobag.
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