GESTIEGENE ENERGIEPREISE IN BERLIN UND IM LAND BRANDENBURG TRIEBEN AUCH IM JANUAR 2008 DIE VERBRAUCHERPREISE NACH OBEN

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Im Januar 2008 lag der Verbraucherpreisindex in Berlin um 3,0 Prozent und im Land Brandenburg um 2,6 Prozent über dem Vorjahresmonat. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wurde im Januar 2008 der Verbraucherpreisindex auf das neue Basisjahr 2005 umgestellt. Für Berlin wurde im Januar 2008 ein Indexstand von 105,2 auf der Preisbasis (2005=100) ermittelt. Das ist ein Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber Januar 2007. Zu den Preistreibern gegenüber dem Vorjahr zählten weiterhin die gestiegenen Energie- (+10,3 %) und Nahrungsmittelpreise (+8,4 %). Allein die Haushaltsenergie hat sich im Januar 2008 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,7 Prozent verteuert. Insbesondere für Heizöl (+37,1 %) und Gas (+7,1 %) musste deutlich mehr ausgegeben werden als noch ein Jahr zuvor. Der Anstieg der Nettokaltmieten (+2,5 %) innerhalb eines Jahres lag dagegen noch unterhalb der Entwicklung der Verbraucherpreise.Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg weiter mitteilt, sorgten auch im Land Brandenburg die weiter gestiegenen Energie- (+9,7 %) und Nahrungsmittelpreise (+9,0 %) im Januar 2008 für eine jährliche Teuerungsrate von 2,6 Prozent. Der Verbraucherpreisindex auf der Basis (2005=100) lag bei einem Stand von 105,4. Bei den Preisen für Haushaltsenergie, die innerhalb eines Jahres um 7,5 Prozent anstiegen, sorgten insbesondere die Preise für Heizöl mit einer drastischen Erhöhung um 33,2 Prozent für eine weit überdurchschnittliche Gesamtentwicklung. Die Gaspreise waren im Januar 2008 dagegen um 2,9 Prozent billiger als noch ein Jahr zuvor. Bei den Nettokaltmieten lag der geringfügige Anstieg um 0,3 Prozent innerhalb eines Jahres deutlich unterhalb der Entwicklung der Verbraucherpreise.