GESOBAU VERKAUFT 3.126 WOHNUNGEN IN BERLIN-BUCH AN DIE HOWOGE

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Die GESOBAU beabsichtigt, 3.126 Wohnungen im Nordosten der Stadt an das ebenfalls städtische Wohnungsunternehmen HOWOGE zu veräußern. Es handelt sich überwiegend um unsanierte Plattenbauten sowie einige Altbauten. Die HOWOGE wird die Wohnungen bis 2014 modernisieren. Der Verkauf entspricht den Regelungen der Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und Linkspartei zur Entwicklung der städtischen Wohnungsgesellschaften. "Wir sehen in dem Verkauf der Wohnungen eine Möglichkeit für eine nachhaltige Aufwertung des Standortes Berlin-Buch", so Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU, "und freuen uns über die klare Modernisierungsaussage der HOWOGE. Die HOWOGE wird einen marktgerechten Preis für die Bestände zahlen." Die GESOBAU verwaltet neben den Beständen in Berlin-Buch Wohnungen in Reinickendorf, Wedding, Wilmersdorf und Pankow. Während die GESOBAU in diesen Stadtteilen zurzeit umfassend modernisiert, hat die HOWOGE die Modernisierung ihrer Wohnungen, die überwiegend in den Bezirken Lichtenberg und Hohenschönhausen liegen, bereits weitestgehend abgeschlossen. Sie verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Modernisierung auch von industriell gefertigten Wohnungsbeständen in Plattenbauweise. "Es ist sinnvoll, dass die Bestände in kommunalem Eigentum bleiben. Die HOWOGE hat bereits beachtliche Erfolge bei der Sanierung ihrer Plattenbaubestände und Altbauten in Lichtenberg erzielt und ist erfahren bei der Entwicklung von Stadtteilen. Wir sehen den Ankauf als neue Herausforderung und planen, die Häuser in einem Zeitraum von 2010 bis 2014 zu modernisieren. Das wird ein Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung in Berlin-Buch sein." so Geschäftsführer der HOWOGE Bernd Kirschner. Natürlich wird sich die HOWOGE in Berlin-Buch – wie seit Jahren in den Lichtenberger Kiezen auch - aktiv in die Gestaltung der sozialen, kulturellen und sportlichen Infrastruktur einbringen, sich bei der Entwicklung bzw. Förderung von Angeboten für verschiedene Generationen engagieren und damit die bewährte Politik der GESOBAU eines aktiven Engagements in ihren Nachbarschaften fortsetzen.Der Eigentümerwechsel hat für die Mieter keine negativen Konse­quenzen. Die HOWOGE führt als städtisches Unternehmen keine Luxussanierungen durch. Auch ist z.B. ein unbefristeter Schutz vor Eigenbedarfskündigungen gegeben.