Seit 2008 hat die GESOBAU als größter Bestandshalter des Quartiers nahezu das gesamte Märkische Viertel energetisch komplett modernisiert und rund 560 Millionen Euro in die Großsiedlung investiert: Das von rund 30.000 Bewohnerinnen und Bewohnern bewohnte Quartier ist damit das größte energetische Modernisierungsprojekt im deutschen Wohnungsbau mit Modellcharakter. Mit Abschluss der Maßnahmen spart das Viertel seit 2015 jährlich rund 39.000 t CO2 ein: Durch die jetzt vereinbarte zusätzliche Einsparung von rund 7.800 t im Jahr erreicht das Reinickendorfer Quartier schon heute das für 2050 deutschlandweit vereinbarte Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestandes.
Die mit Vattenfall vereinbarte Wärmeversorgung mit 100 Prozent regenerativen Rohstoffen ist ein Ergebnis der „Klimapartnerschaft für eine klimaneutrale Zukunft im Märkischen Viertel“, welche Vattenfall und GESOBAU im Jahr 2010 abgeschlossen haben. Die Vereinbarung beinhaltete auch den inzwischen abgeschlossenen Umbau des nahe dem Quartier gelegenen Heizkraftwerks zu einer mit Biomasse betriebenen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und die damit verbundene Lieferung von durch Biomasse erzeugten Ökostrom.
Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Die CO2-neutrale Wärme für unsere Mieterinnen und Mieter im Märkischen Viertel verstärkt die energetische Vorbildfunktion dieses Bestandsquartiers für die wachsende Metropole Berlin. Als städtische Wohnungsbaugesellschaft leisten wir mit unseren quartiersbezogenen Ansätzen zur CO2-Minderung einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Berliner Klimaschutzziele. Weitere Projekte, wie etwa die Versorgung von Haushalten über Photovoltaikanlagen in Pankow seit 2016 und die Inbetriebnahme von Blockheizkraftwerken, sind ebenfalls wichtige Maßnahmen in Richtung zukunftsfähiges Wohnen.“
Stefan Hadré, Vorstandsmitglied der Vattenfall Wärme Berlin AG: „Die Klimapartnerschaft mit der GESOBAU AG ist ein wichtiger Baustein für die Klimaneutralität Berlins und steht für unseren Anspruch, Berlin als attraktiven Ort zum Leben und Arbeiten zu gestalten. Die Wärmewende des Märkischen Viertels ist ein Beispiel für ein erfolgreiches, langfristiges Gemeinschaftsprojekt mit den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften.“
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