Viele Senioren wünschen sich ein Haustier, können aber aus verschiedenen Gründen keines mehr halten. In dieser Situation kann der interaktive Katzenroboter eine Alternative zum echten Tier sein. Die „Companion Pets“ haben ein kuscheliges Fell, schnurren, miauen und reagieren mithilfe von Sensoren mit Katzen-typischen Bewegungen auf Streicheleinheiten. Sie drehen den Kopf oder rollen auf den Bauch. Wer gesehen hat, wie ältere Menschen auf „Companion Pets“ reagieren, sieht schnell die Vorteile des interaktiven Therapie-Spielzeugs.
Weitere elektronische Begleiter werden an Wohngemeinschaften für demenziell Erkrankte und Senioreneinrichtungen im Märkischen Viertel und Pankow gestiftet. Die Idee zum Einsatz der „Katzen“ entstand im Rahmen des Projekts „Pflege@Quartier“, das innovative Lösungen für Ältere und Pflegebedürftige entwickelt und dafür analoge und digitale Alltagshilfen und Quartierskonzepte verbindet. Eine Anregung aus dem Projekt wurde nun vom Netzwerk Märkisches Viertel e.V. und der GESOBAU-Stiftung aufgegriffen.
Zeinab Nasereddin, Mitglied des Kuratoriums der GESOBAU-Stiftung: „Die GESOBAU-Stiftung fördert mit ihrer Arbeit soziale Projekte und Institutionen in den GESOBAU-Beständen. Deshalb freuen wir uns sehr über neue Ideen aus den Nachbarschaften und den Einsatz von Technik in der Arbeit mit Hochaltrigen.“
Patrick Mai, Leiter Soziale Betreuung, Alloheim-Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“: „Die Roboter-Katze ist ein spielerisches, therapeutisches Instrument, um unseren pflegebedürftigen Bewohnern Freude zu bereiten, sie zu aktivieren und auch zu entspannen. Bei Katzenfreunden werden alte Erinnerungen wach.“
Übergabe der Roboter-Katze „Companion Pet“ an die Alloheim-Senioren-Residenz „Märkisches Viertel“: Patrick Mai, Leiter Soziale Betreuung, Alloheim, Marianne Grabowsky, Mitarbeiterin Netzwerk Märkisches Viertel, Residenz-Bewohnerin Regina Bernsee, Zeinab Nasereddin, GESOBAU-Stiftung (v.l.n.r.).
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