Jörg Franzen, Vorstandsvorsitzender der GESOBAU AG: „Eine wachsende Metropole wie Berlin bringt vielfältige Aufgaben für den Senat und seine Partner mit sich. Für Berlin ist ausreichend bezahlbarer Wohnraum essenziell: Unsere solide Vermögens- und Ertragslage ermöglicht uns, die Berlinerinnen und Berliner auch in den kommenden Jahren mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen. Im vergangenen Geschäftsjahr investierte die GESOBAU deshalb rund 100 Millionen Euro in den Wohnungsneubau (Vorjahr: rund 39 Mio. EUR). Gemeinsam mit dem Senat gestalten wir die Stadtentwicklung damit aktiv mit: Derzeit befinden sich bei der GESOBAU 5.397 Neubauwohnungen in unterschiedlichen Planungs- und Umsetzungsstadien. Damit fokussieren wir uns nachhaltig auf das Ziel, für die wachsende Metropole Wohnraum zu sozialverträglichen Mieten aufzubauen und zu sichern.“
Nachhaltigkeit und neue Technologien
Die GESOBAU hat im Sinne ihrer Nachhaltigkeitsstrategie im vergangenen Geschäftsjahr in klimafreundliche Projekte und neue Technologien investiert: Im Pankeviertel wurden auf 14 Dächern Solaranlagen installiert, die über 1.000 GESOBAU-Haushalte mit kostengünstigem Mieterstrom versorgen können. Rund 50 Prozent des Bedarfs werden so mit klimafreundlichem „Strom vom Dach“ gedeckt. Damit hat die GESOBAU eine der größten Mieterstromanlagen Deutschlands in ihrem Bestand.
Mitarbeiter und Auszubildende
Die GESOBAU wächst auch personell. Zum Bilanzstichtag beschäftigte sie 321 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 304). Der Anteil der weiblichen Beschäftigten liegt dabei bei 65,7 Prozent; derzeit sind 50 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt. Zum Jahresende 2017 waren insgesamt 37 Auszubildende und Studierende bei der GESOBAU beschäftigt, damit lag die Auszubildendenquote bei 11,5 Prozent.
Ausblick 2018
Die Rahmenbedingungen werden durch die mit dem Senat abgeschlossene Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“ definiert. Für 2018 plant die GESOBAU weiter mit niedrigen Leerstands- und Fluktuationsquoten. Die durchschnittlichen Mieten werden nur moderat steigen. Für die kommenden zwei Jahre sind Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von rund 420 Mio. EUR geplant: Gemeinsam mit dem Land Berlin und dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf wird die GESOBAU u. a. das Stadtgut Hellersdorf und die umliegenden Flächen bis 2022 behutsam und nachhaltig weiterentwickeln und ca. 1.250 neue Wohnungen bauen.
Christian Wilkens, Vorstand der GESOBAU AG: „Die Wohnungswirtschaft steht in den nächsten Jahren vor grundlegenden Veränderungen: Die Digitalisierung sowie neue Dienstleistungen werden „Wohnen“ neu definieren. Diesen Wandel wird die GESOBAU aktiv mitgestalten: Wir werden kontinuierlich neue Technologien und Möglichkeiten prüfen, die das Angebot an unsere Mieterinnen und Mieter verbessern. Im Rahmen des Projektes Pflege@Quartier etwa werden im Märkischen Viertel 30 Wohnungen mit intelligenten Assistenzsystemen ausgestattet, die Senioren ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen.“
Ansprechpersonen