An der feierlichen Enthüllung der neuen Berliner Gedenktafel nahmen auch Dr. Maria Nooke, stellvertretende Direktorin der Stiftung Berliner Mauer, Anita Goßler, Mitglied des Vorstands der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft sowie Gisela Geue, die Schwester Peter Fechters, teil.
Am 17. August 1962 hatte der Maurergeselle Peter Fechter die elterliche Wohnung in der Behaimstraße 11 in Berlin-Weißensee verlassen und war wenige Stunden später bei einem Fluchtversuch an der Berliner Mauer gestorben. DDR-Grenzsoldaten hatten ihn ohne Vorwarnung angeschossen. Schwerverletzt und hilflos blieb Peter Fechter im Todesstreifen liegen und verblutete. Der Tod von Peter Fechter führte der Weltöffentlichkeit in bislang unerreichter Deutlichkeit die Grausamkeit der deutschen Teilung vor Augen. Sein Tod steht weltweit als Symbol für alle Maueropfer. Am 14. Januar 2014 wäre Peter Fechter siebzig Jahre alt geworden.
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