GESOBAU ALS "KLIMASCHUTZPARTNER 2010" AUSGEZEICHNET

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Am Abend des 10. Mai fand im Berliner Ludwig-Erhard-Haus die Preisverleihung der diesjährigen "Klimaschutzpartner" statt. Mit diesem Preis zeichnen die Auslober – zehn Berliner Verbände und Institutionen, darunter auch der BBU – seit 2002 jährlich Vorhaben aus, die einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz in Berlin geleistet haben. Darunter in diesem Jahr: Die GESOBAU AG. Die Auszeichnung der "Klimaschutzpartner" nahmen in diesem Jahr Umweltsenatorin Katrin Lompscher und erstmals BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern gemeinsam vor. Dabei würdigte Lompscher die Klimaschutzleistungen insbesondere der Berliner Wohnungswirtschaft: "Die BBU-Mitgliedsunternehmen sind Vorbilder im  Klimaschutz" so die Senatorin. Die 47 eingereichten Beiträge führten eindrücklich die breite Palette der Maßnahmen vor Augen, mit denen Berliner Unternehmen den Klimaschutz in der Stadt voranbringen, betonte Maren Kern. "Die Berliner Wirtschaft ist Vorreiter im Klimaschutz." Diesen freiwillig erbrachten Leistungen sollte das Land Rechnung tragen, indem es – wie in dem vom BBU vorgelegten Klimaschutzmodell vorgeschlagen – auch künftig auf Freiwilligkeit setze und dies im geplanten Klimaschutzmodell verankere. "Damit wird mehr erreicht als mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen." so Kern.Der HintergrundAuslober des Preises "Klimaschutzpartner des Jahres" sind neben dem BBU die Architekten-, die Bau- und die Handwerkskammer Berlin, der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg, der Bund der Berliner Haus- und Grundbesitzervereine, die Gasag AG, die IBB und die TSB Innovationsagentur Berlin. Mit dem Preis werden alljährlich Vorhaben ausgezeichnet, die einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz in der Hauptstadt leisten und den Ansatz eines intelligenten, flexiblen Technikeinsatzes vorbildlich umsetzen bzw. die eine besonders energieeffiziente Technologie mit hohem Innovationsgehalt umsetzen. Die Auszeichnung wird dabei in den Kategorien (A) "Erfolgreiche Projekte", (B) "Erfolgversprechende, innovative Ideen und Planungen" und (C) "öffentliche Einrichtungen" vergeben.Nachdem in den Vorjahren zwischen zehn und 24 Bewerbungen um die Auszeichnung eingerecht wurden, beteiligte sich in diesem Jahr eine Rekordzahl von 47 Unternehmen an dem Wettbewerb. Die Preisträger 2010  Kategorie Preisträger Projekt A Rewe Markt GmbH REWE Green Building B Gesobau AG zusammen mit dem Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH (Vattenfall) Wohnblock "Langer Jammer"   C Umweltbundesamt Neubau "Haus 2019" Sonder-preis Haas Architekten Sanierung des Großen Tropenhauses im Botanischen Garten Berlin-Dahlem Das Projekt der GESOBAU AGDie Berliner GESOBAU AG erhielt die Auszeichnung als "Klimaschutzpartner des Jahres 2010" zusammen mit der Vattenfall Europe Wärme AG für die klimaneutrale Energiebilanz des ‚Langen Jammers’, Deutschlands längstem zusammenhängendem Wohngebäude im Märkischen Viertel. Ausgezeichnet wurde die Partnerschaft des städtischen Wohnungsunternehmens mit dem örtlichen Versorger, der Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH (FMV), einem Tochterunternehmen der Vattenfall Europe Wärme AG. GESOBAU und FMV haben in einer Grundsatzvereinbarung die energieeffiziente Wärmeversorgung des ‚Langen Jammers’ ebenso wie des gesamten Märkischen Viertels langfristig sichergestellt. Die energetischen Modernisierungsmaßnahmen von rund 1.000 Wohnungen im ‚Langen Jammer’ nach den Vorgaben des "KfW-Effizienzhaus 70" kombiniert mit der Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien durch die FMV werden dauerhaft für eine klimaneutrale Energiebilanz dieses Wohnblocks sorgen."Wir freuen uns sehr über diesen Preis. Er bestätigt uns in unserem Ziel, das Märkische Viertel bis 2015 zu Deutschlands größter Niedrigenergiesiedlung umzubauen", sagt Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU. "Einen wichtigen Baustein der klimaneutralen Energiebilanz der Großsiedlung sehen wir in der guten Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner, der Fernheizwerk Märkisches Viertel GmbH, für die wir uns ausdrücklich bedanken. Durch diese Klimapartnerschaft mit Vattenfall können wir langfristig eine nachhaltig umweltfreundliche und energieeffiziente Wärmeversorgung sicherstellen."  Die Grundsatzvereinbarung zwischen GESOBAU und FMV sieht vor, die Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit des gesamten Märkischen Viertels zu steigern. Durch die Modernisierungsmaßnahmen der GESOBAU wird der Kohlendioxid-Ausstoß um mehr als die Hälfte von 40.000 Tonnen auf dann nur noch zirka 17.000 Tonnen jährlich sinken. Bis Ende 2011 rüstet das Fernheizwerk zudem einen Teil seiner Anlage zu einem Biomasse-Heizkraftwerk um und beliefert dann das Märkische Viertel mit annähernd klimaneutraler Wärme. Das Projekt ‚Langer Jammer’ steht stellvertretend für die Komplettmodernisierung des gesamten Märkischen Viertels. Projekt-Steckbrief Projekt- bzw. Modernisierungszeitraum 2010 bis 2011 Nettonutzfläche 68.307,52 m² Wohnfläche 67.769,12 m² Gewerbefläche 538,40 m² Anzahl Wohnungen 977 Anzahl Gewerbeeinheiten 3 Primärenergiebedarf vor Modernisierung 135,1 kWh/m²a Primärenergiebedarf nach Modernisierung 41,49 kWh/m²a Endenergiebedarf vor Modernisierung 177,2 kWh/m²a Endenergiebedarf nach Modernisierung 51,5 kWh/m²a CO2-Einsparung durch Modernisierung 2.148 t CO2/a Effizienzklasse KfW-Effizienzhaus 70 Die ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge können bei Interesse beim BBU-Bereich Technik (Telefon 030-897 81-151) angefordert werden.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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