In seinem am 30. März 2012 veröffentlichten Geschäftsbericht konnte das kommunale Wohnungsunternehmen GESOBAU AG einen Jahresüberschuss von 7,9 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2011 verkünden. Nach einem Überschuss von sechs Millionen Euro im Jahr 2010 entspricht das einer Gewinnsteigerung von knapp 32 Prozent.
Das gute Ergebnis beruht in erster Linie auf der Ergebnissteigerung aus der Hausbewirtschaftung, bei gleichzeitig hohen Investitionen von rund 41 Euro pro Quadratmeter. Dass diese Investitionen sinnvoll getätigt worden sind, belegen die hohen Vermietungszahlen in den modernisierten Beständen. So konnte die GESOBAU 2011 rund 2.000 modernisierte Wohnungen an ihre Mieter übergeben. Jörg Franzen, Vorstand der GESOBAU AG: "Unser Erfolg beruht auf der Fokussierung auf unser Kerngeschäft, der Bewirtschaftung eigener Bestände. Diese Erfolge im operativen Geschäft schaffen die solide Basis für zukunftsweisende Investitionen – seien es die weitere Modernisierung unserer Bestände, Wohnungszukäufe, Wohnungsneubau oder der Ausbau digitaler Technik. Investitionen und Innovationen sind für uns zentrale Werttreiber. Was wir heute erproben, wird morgen zum Standard und stärkt unsere nachhaltige Unternehmensaufstellung."Weitere Investitionen in Modernisierung und BestandserhöhungWie in den Vorjahren, lag neben der Bewirtschaftung der Wohnungen auch 2011 der Fokus der Geschäftstätigkeit auf der Komplettmodernisierung der Bestände im Märkischen Viertel, Pankow und Weißensee. Dazu wurden Gesamtinvestitionen von 102,1 Millionen Euro getätigt. Zudem erwarb die GESOBAU gemeinsam mit der degewo AG zum 31. Dezember 2011 die Corpus Sireo Investment Residential No. 31 GmbH mit ihren 4.680 Wohnungen in Berlin. Damit konnte sie ihren Wohnungsbestand auf nun insgesamt 40.000 Wohneinheiten erhöhen.GESOBAU-Vorstand Christian Wilkens: "Die umfassenden Modernisierungsprojekte erfordern weiterhin ein vorausschauendes Finanzmanagement. Zudem sind für den Neubau sowie für Zukäufe von Wohnungsbeständen jeweils die besten Finanzierungen festzulegen. Auch für das Finanzmanagement gilt unsere Maxime: Immer ein paar Schritte vorauszudenken und uns für die Zukunft gut aufzustellen."
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