GENOSSENSCHAFTSHOCHZEIT IN POTSDAM

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Zum ersten Mal nach der Wende soll es in der brandenburgischen Landeshauptstadt eine Fusion zweier Wohnungsgenossenschaften geben. Wie die Märkische Allgemeine aktuell berichtete, streben die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG und die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft "Vaterland" (GWG) für den Spätsommer dieses Jahres eine Verschmelzung an.Bereits im vergangenen Jahr sei der Entschluss gefallen, einen größeren Fusionspartner zu suchen, erläuterte der Vorstand der GWG gegenüber der Zeitung. Da die GWG-Wohnungen bereits seit Mai 2005 durch die PWG 1956 verwaltet würden, sei die Wahl nicht schwer gefallen. Auch für die PWG verspricht die Fusion Vorteile: Solch "wunderbare Gebäudestrukturen" wie die 1922 gegründete GWG habe man als vergleichsweise junge Genossenschaft bislang nicht im Bestand, so PWG-Vorstand Wolfram Gay. Vor der Fusion müssen nun die Gremien beider Genossenschaften grünes Licht für den Zusammenschluss geben. Die neue Genossenschaft würde über einen Bestand von knapp 4.000 Wohnungen verfügen.