Unter diesem Titel lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung am 8. November 2011 zu einer Tagung in die Landesvertretung Rheinland-Pfalz in den Berliner Ministergärten. Mit der Veranstaltung will die Stiftung den Startschuss geben für eine breitere Diskussion über die zukünftige Rolle von Genossenschaften in Wirtschaft und Gesellschaft.
Wenige Wochen vor dem Start des von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Jahrs der Genossenschaften 2012" soll sich die Tagung mit der Rechtsform der Genossenschaft und ihren Potentialen auseinandersetzten. Dabei sollen folgende Fragen im Fokus stehen: Wie sieht das genossenschaftliche Geschäftsmodell aus, wie ist die aktuelle Verbreitung der Rechtsform und wo finden sich neue Handlungsfelder? Welchen Beitrag leisten Genossenschaften für eine nachhaltige Beschäftigungssicherung? Welche Rolle kann die Rechtsform im Rahmen einer wirtschaftsdemokratischen Ausrichtung nach der Krise spielen?Auf der Agenda stehen folgende Vorträge: "Die Rolle der Genossenschaften in einem nachhaltigen und wirtschaftsdemokratischen Gesamtkonzept (Heiko Maas, Landtag Saarland) "Gewerkschaften und Genossenschaften: Versuch einer Positionsbestimmung" (Walter Vogt, IG Metall) "Genossenschaftliches Wirtschaften im Wandel – Geschichte und rechtlicher Rahmen" (Mathias Fiedler, Zentralverband der Konsumgenossenschaften) "Vom Handwerk bis zur IT-Branche – neue genossenschaftliche Handlungsfelder" (Hans-Gerd Nottenbohm, innova eG Dortmund) "Genossenschaft – eine Rechtform auch für KMU" (Beispiele aus der Praxis) "Den Genossenschaftsgedanken festigen und praxistauglich weiterentwickeln: Zusammenfassung und Ausblick" (Sven Kaerkes, Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen)OrganisatorischesDie Tagung findet von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6 in Berlin-Mitte statt. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos, um eine verbindliche Anmeldung per E-Mail (margit.durch@fes.de), Telefon (0228-883 8306) oder Fax (0228-883 9202) wird gebeten.
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