In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden dem Statistischen Bundesamt zufolge in Deutschland lediglich 136.000 Wohnungen und damit 62.100 bzw. 31,4 Prozent Einheiten weniger genehmigt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Besonders deutlich sei das Minus bei Ein- und Zweifamilienhäusern.
Mit knapp 99.000 Einfamilienhäusern wurden 39.400 bzw. 39,8 Prozent weniger genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Bei Zweifamilienhäusern wurden 12.100 Einheiten genehmigt, was einem Rückgang um 42,5 Prozent entspricht. Da die Zahl der Baugenehmigungen für Neubauwohnungen ohnehin auf niedrigem Niveau verharre, sei hier auch der Rückgang weniger drastisch: Die Behörden hätten dem Bau von 52.770 Einheiten zugestimmt. Das entspreche einer Abnahme um 7.750 bzw. 14,3 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres.