Rund 110.000 Tonnen Bioabfälle sammelt die BSR pro Jahr, von denen derzeit noch der größte Teil derzeit in Brandenburg kompostiert wird. Rund die Hälfte dieser Abfälle, nämlich die aus den Biogut-Tonnen, eignet sich jedoch zur Erzeugung von Biogas durch Vergärung. Gegenüber der heutigen Kompostierung wird die Vergärung von 60.000 Tonnen Biogut das Klima jährlich um mindestens 5.000 Tonnen CO2 entlasten. Hierzu plant die BSR derzeit die Biogasanlage West im Berliner Bezirk Spandau. Am 24. März ging das Genehmigungsverfahren mit Öffentlichkeitsbeteiligung durch einen Erörterungstermin in die nächste Phase.
Für ihr Konzept zur Vergärung von Bioabfall hat die BSR die verfügbaren Vergärungstechnologien, die geeigneten Verfahren für die Verwertung des Biogases sowie für die Nachbehandlung und Verwertung der Gärreste intensiv geprüft. Das Ergebnis ist eine Verwertung in der Biogasanlage mit vielen Vorteilen. Sie schafft geschlossene Kreisläufe: Mit dem gewonnenen Biogas werden Müllsammelfahrzeuge betrieben, was nach Angaben der BSR zu einer Diesel-Einsparung von jährlich mindestens 2,5 Millionen Litern führen soll. Die Gärreste tragen als Dünger in der Landwirtschaft zur Produktion von Pflanzen bei. Sie maximiert die Energieeffizienz: Mehr als die Hälfte der Müllsammel-Kilometer der BSR werden künftig mit Biogas-LKW zurückgelegt – also klimaneutral, leiser und ohne Dieselruß-Emissionen. Sie entlastet die Umwelt: Im Vergleich zur Kompostierung wird das Klima um mindestens 5.000 Tonnen CO2 pro Jahr entlastet. Sie produziert Biogas unter Schonung natürlicher Ressourcen: Die Gewinnung des Biogases steht nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion, da sie ausschließlich Pflanzen verwendet, die in der Landwirtschaft nicht eigens angebaut werden müssen. Anlage zur Pressemitteilung
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