Die Politik müsse darauf dringen, dass die Kosten für Wasser, Abwasser, Gas, Strom und Müllentsorgung nicht permanent steigen. Dies forderte der Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungswirtschaft GmbH Zehdenick, Hans-Joachim Erlecke, kürzlich in der Märkischen Allgemeinen Zeitung.
Die Gewo habe ihren Mietern bereits eine höhere Vorauszahlung der Betriebskosten von 10 Prozent empfohlen, da sich anderenfalls zu befürchten sei, dass den Mietern angesichts der Gebührensteigerungen dieses Jahres bei der Endabrechnung im kommenden Jahr die Augen überliefen.Anlass des Appells war die Zusammenkunft der Zehdenicker CDU, in der Joachim Erlecke sein Unternehmen vorstellte und die größten Probleme beschrieb. Der Gewo-Chef wies nach, dass entgegen dem Brandenburger Trend die Betriebskosten in Zehdenick steigen würden. In den meisten Regionen könne die Wohnungswirtschaft die Nebenkosten senken, die Gewo aber nicht. Immer wieder würde es Kostenexplosionen geben und ab kommendem Jahr auch noch die Regenwassergebühren.Seit 1995 habe die Gewo die Kaltmieten nicht mehr erhöht, lediglich die Nebenkosten seien in der Zeit permanent gestiegen, führte Erlecke aus. Bei jeder Gebührenerhöhung werde die Gesellschaft zwangsläufig zum Akteur, der die Kosten an seine Mieter weiterreichen müsse. Hätten diese ihre finanziellen Grenzen aber erreicht und könnten keine Mieterhöhung mehr tragen, bliebe die Gesellschaft auf den Kosten sitzen.