GDW-UNTERNEHMENSUMFRAGE ZUR VERBREITUNG VON ENERGIEAUSWEISEN

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Die in den Regionalverbänden des GdW organisierten Wohnungsunternehmen sind Vorreiter bei der Erstellung von Energieausweisen: Wie eine repräsentative Umfrage unter rund 3.000 Wohnungsunternehmen ergab, haben rund 90 Prozent bereits Energieausweise für ihren gesamten Wohnungsbestand erstellen lassen. Weitere neun Prozent verfügen schon für einen großen Teil ihres Bestandes über Energieausweise. "Insgesamt hat sich das Instrument des verbrauchsbasierten Energieausweises bestätigt", kommentierte GdW-Präsident Lutz Freitag das Ergebnis. Fast drei Viertel der Unternehmen arbeiten mit dem verbrauchsorientierten Energieausweis, weitere 13 Prozent geben an, den bedarfs- und verbrauchsorientierten Ausweis gleichzeitig zu nutzen. 14 Prozent bevorzugen den bedarfsgerechten Energieausweis. "Der verbrauchsabhängige Energieausweis als kostengünstige und praxisgerechte Alternative zum Bedarfsausweis muss erhalten bleiben", forderte Freitag auch im Hinblick auf die aktuell laufenden Verhandlungen zur EU-Gebäuderichtlinie. Diese Ausweisvariante bilde den tatsächlichen Verbrauch ab, gebe dem Mieter damit einen Bezug zu den Energiekosten und sei kostengünstiger als der Bedarfsausweis. Nachbesserungsbedarf gebe es laut Freitag jedoch bei der Verständlichkeit der Energieausweise für die Mieter. Rund 50 Prozent der Unternehmer sehen zwar den verbrauchsbasierten Energieausweis als verständlicher an. Aber 31 Prozent sind der Meinung, dass keiner der beiden Ausweise für die Mieter gut verständlich ist, und nur vier Prozent halten den bedarfsbasierten Ausweis für klarer. Das Ergebnis der Unternehmensumfrage zeigt aber auch, dass die Mieter sehr wenig Interesse an einem Energieausweis haben: Rund 82 Prozent der Unternehmen erklärten, dass die Energieausweise bei einer Neuvermietung oder einem Verkauf  von den Interessenten praktisch nie verlangt werden. 17 Prozent gaben an, dass dies eher selten der Fall sei. Download: Ergebnisse der GdW-Umfrage

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7702A_GdW_Befr_Energieausweise
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