GDW: MIETER IN GDW-WOHNUNGSUNTERNEHMEN MÜSSEN KEINE HORRENDEN NACHZAHLUNGEN BEI BETRIEBSKOSTEN FÜRCHTEN

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Die Mieter der im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen müssen keine extrem steigenden Betriebskosten-Nachzahlungen fürchten, erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Der Deutsche Mieterbund (DMB) hatte wegen der hohen Heizölpreise für das Jahr 2007 vor kräftigen Nachzahlungen für Heizung und Warmwasser gewarnt. Dies sei für die im GdW organisierte Wohnungswirtschaft unzutreffend, so Freitag. Energetische Modernisierung und effektives Betriebskostenmanagement milderten den Betriebskostenanstieg erheblich. Lediglich fünf Prozent der Wohnungen in den GdW-Unternehmen würden mit Öl beheizt, 52 Prozent der Wohneinheiten dagegen mit Fernwärme. Der Preisanstieg bei Fernwärme sei wesentlich moderater als beim Heizöl. In Berlin betrug er beispielsweise im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr nur rund drei Prozent. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) rechne für Berlin für 2007 mit einer Steigerung der abgerechneten Heizungs- und Warmwasserkosten von 0,72 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche monatlich um 5,6 Prozent auf 0,76 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gegenüber 2006. Das wären bei einer 80 Quadratmeter großen Wohnung jährliche Mehrkosten von 38 Euro. Der DMB hatte für dieselbe Wohnungsgröße bundesweit mit einer durchschnittlichen Mehrbelastung von 192 Euro gerechnet.Zudem würden die Betriebskostenvorauszahlungen bei den vom GdW vertretenen Unternehmen den zu erwartenden Heizkostenentwicklungen angemessen angepasst. Auswertungen der GdW-Statistik belegten, dass die abgerechneten warmen Betriebskosten den Vorauszahlungen entsprechen würden. Dies führe dazu, dass die Mieter in den GdW-Wohnungsunternehmen keine unerwartet hohen Betriebskostennachzahlungen zu befürchten hätten.