GDW: BETRIEBSKOSTENZAHLEN DES DEUTSCHEN MIETERBUNDES TREFFEN NICHT ZU

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Der GdW hat darauf hingewiesen, dass die in den letzten Tagen vom Deutschen Mieterbund (DMB) verbreiteten Daten zur angeblichen Betriebskostenentwicklung in Deutschland zumindest für die von den GdW-Regionalverbänden vertretenen 3.000 Wohnungsunternehmen nicht repräsentativ sind. Durch die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen der Wohnungsbestände und Heizungsanlagen dieser Unternehmen sei die Energieeffizienz der Gebäude im Durchschnitt wesentlich gesteigert worden. Ende 2005 waren über 27 Prozent aller von den Verbänden vertretenen Wohnungen vollständig, weitere 24 Prozent teilweise energetisch saniert. Dadurch schlugen die extremen Energiepreissteigerungen auf die vom Mieter zu tragenden Nebenkosten nur zum Teil durch. Entlastend wirkte auch ein verändertes Verbrauchsverhalten der Mieter, das durch gemeinschaftliche Aktionen der Wohnungsunternehmen mit den Mietern bewirkt worden sei. Allerdings konnten die gemeinsamen Bemühungen nicht zu einem völligen Ausgleich der Energiepreissteigerungen führen, haben den Anstieg aber wesentlich abgeschwächt. Anhand repräsentativer Zahlen von insgesamt 312.000 Wohnungen bei GdW-Unternehmen in ausgewählten Regionen Deutschlands stiegen die warmen Wohnnebenkosten der Mieter von 2004 auf 2005 um rund fünf Prozent. Daher bleibe es für den GdW und seine Regionalverbände unverständlich, wie der Deutsche Mieterbund laut Presseberichten einen 10- bis 15prozentigen Anstieg wichtiger Betriebskosten aufgrund der Betriebskostenabrechnungen für 2005 behaupten könne. "Entweder hat der DMB bei den Abrechnungen der Jahre 2004 und 2005 nur die schlechtesten Ergebnisse ausgewählt oder sein Betriebskostenspiegel ist aus anderen Gründen nicht repräsentativ", erklärte GdW-Präsident Freitag.