GDW BEGRÜSST DEN VORSTOSS DER BUNDESREGIERUNG ZUM ENERGIE-CONTRACTING

PDF
Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen begrüßt das von Bundesminister Gabriel anlässlich seiner heutigen Regierungserklärung im Deutschen Bundestag vorgeschlagene stärkere Einbeziehen des Energie-Contracting in die Klimaschutzpolitik. Das Energie-Contracting stelle ein Instrument dar zur dauerhaften Energieeinsparungen dar. Damit entlaste es vor allem die Mieter. "Durch den Einsatz effizienter Heiztechnik mit höchstem Wirkungsgrad und optimalem Anlagenbetrieb besteht ein erhebliches Energieeinspar- und Klimaschutzpotential", erklärte Lutz Freitag, Präsident des GdW.Der GdW lehnt aber nach wie vor die dargestellten Überlegungen zur Forderung einer Betriebskostenkappung entsprechend des Vorschlages des deutschen Mieterbundes ab. Diese Forderung sei wirtschaftlich völlig unrealistisch und energiepolitisch kontraproduktiv. Sie könnte dazu führen, dass dem Vermieter der verschwenderische Energieverbrauch des Mieters finanziell angelastet werde. Diese finanzielle Belastung würde wiederum die Investitionsfähigkeit der Wohnungsunternehmen und Privateigentümer einschränken, die gerade für eine energetische Gebäudemodernisierung dringend erforderlich sei. Die vom GdW vertretene Wohnungs- und Immobilienwirtschaft engagiere sich bereits seit Jahren aktiv für den Klimaschutz, allerdings dürfe dabei die Wirtschaftlichkeit nie außer acht gelassen werden, weil gerade mit rentierlichen Maßnahmen in der Marktwirtschaft Klimaschutz am besten erreicht werden könne.