GARTENHEIM – GENOSSENSCHAFT STEGLITZ EG FEIERT 100JÄHRIGES JUBILÄUM

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Passend zum Internationalen Jahr der Genossenschaften begeht am 3. April 2012 die Gartenheim-Genossenschaft Steglitz eG ihr 100jähriges Jubiläum. Die 1912 gegründete Genossenschaft zählt damit zu den ältesten in Berlin. "Wir gratulieren der Genossenschaft herzlich", so BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern. "Es ist typisch für die Genossenschaftshauptstadt Berlin, dass hier besonders viele traditionsreiche Wohnungsgenossenschaften ihr Zuhause haben." Die Gartenheim – Genossenschaft kann als Ableger der Gartenstadtbewegung bezeichnet werden und ist die einzige solche Anlage in Steglitz. Gegründet am 3. April 1912 besitzt und bewirtschaftet die kleine, aber feine Genossenschaft 17 Wohneinheiten. Die Besonderheit: Allesamt sind Einfamilienhäuser, die an die beteiligten Genossen gegen eine Nutzungsgebühr überlassen werden. Auch hat jedes Haus einen direkten Gartenzugang. Vorstandsmitglied Julia Choi: "Bei uns ist zentrumsnahes Wohnen in Einfamilienhäusern auch wirtschaftlich möglich."Die Gartenstadt – Exportschlager aus EnglandDie Idee der Gartenstadt beruht auf dem vom Briten Ebenezer Howard entwickelten Modell der geplanten Stadtentwicklung. In England entstanden um 1900 die ersten Modelle für geplante Vorortstädte, um dem hohen Bevölkerungszuwachs in den Städten zur Zeit der Industrialisierung zu begegnen. Schlechte Wohnverhältnisse und stark steigende Bodenpreise machten das Leben in den gewachsenen Großstädten teuer und eng – eine Alternative sollten mittelgroße Städte im Umland der Metropolen sein, die unter- und miteinander durch öffentliche Transportmittel, zur damaligen Zeit die Eisenbahn, verbunden waren. Heute wird die Gartenheim-Genossenschaft Steglitz eG durch die Vorstandsmitglieder Kerstin Reipert, Ute Oehring, Julia Choi und dem Vorsitzen Klaus-Ulrich Reipert ehrenamtlich verwaltet. Im Aufsichtsrat engagieren sich die Genossenschaftsmitglieder Dirk Schröter (Vorsitz), als Aufsichtsratsmitglieder Klaus Stasch und Sven Struck sowie die Vertreter Klaus-Dieter Hühne, Ute Balcke, Ursula Kleine und Beate Rosenkranz. Im nächsten Jahr steht noch ein 100. Geburtstag bei der Genossenschaft an: Der ihrer Mitgliedschaft im BBU, die seit 1913 besteht.

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 Kerstin Braun
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Braun
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