Er zeigt, auf welche Weise Berlin seine „Biodiversitätsstrategie“ vorantreiben kann. Ein weiteres Ziel: Die Fläche soll zum Erholen und Erleben einladen und Begeisterung für Naturgärten wecken. Mit Pflanzaktionen der Anwohner*innen wurden Stauden und Frühjahrsblüher gemeinsam in den Boden gebracht, das förderte die Identifikation der Menschen mit ihrer neuen Anlage. Gleiches gilt für das angeleitete Bauen von Wildbienen-Nisthilfen.
Infoschilder machen darauf aufmerksam, wie wichtig heimische Blühpflanzen, Totholz, Wildbienen-Nisthilfen und Natursteine zur Förderung von biologischer Vielfalt sind. Zuvor war der Hof mit Rasen und fremdländischen Gehölzen bepflanzt, fortan soll es hier mit der neuen Gestaltung blühen und summen. Das Projekt lief von September 2020 bis Mai 2021 und wurde dank tatkräftiger Unterstützung der Auszubildenden des gemeinnützigen Ausbildungszentrums OTA realisiert.
Besuchsinfo: Der Garten-Besuch im Schollenhof steht für alle Interessierten offen (Zugang vom Waidmannsluster Damm). Einzige Regel: Gucken erwünscht, aber „Finger weg“ von den Pflanzen.
Film zum Projekt: https://www.youtube.com/watch?v=Jf5fk3fLxSA
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