FÖRDERUNG BARRIEREFREIEN WOHNENS ENTLASTET DEN STAAT UM MILLIARDEN

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Das Aufeinandertreffen von sinkenden Alterseinkommen und steigenden Wohnkosten bedroht laut einer aktuellen Studie des Eduard-Pestel-Instituts die wirtschaftliche Existenz der kommenden Rentnergeneration teilweise dramatisch. Dabei lässt sich diese durch den altersgerechten Umbau und die Neubauförderung bekämpfen. Als ein Rezept gegen Altersarmut und ein tieferes Loch in den öffentlichen Haushalten sieht das Pestel-Institut die Förderung seniorengerechter Wohnungen. Berechnungen des Instituts zufolge könnte bis 2025 ein gesamtwirtschaftliches Einsparpotenzial von 2,9 Milliarden Euro erreicht werden. Dafür müsste im selben Zeitraum durch eine Ausweitung des Angebots an barrierearmen Wohnungen der Anteil der in Altenheimen lebenden Senioren an den insgesamt Pflegebedürftigen von 32 (Stand 2005) auf 27 Prozent gesenkt werden.Das Institut geht davon aus, dass die Differenz zwischen der teureren Pflege im Heim und der im eigenen Zuhause 1.500 Euro monatlich beträgt. In der Studie, die vom Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und zwei weiteren Verbände der Bauwirtschaft in Auftrag gegeben wurde, heißt es, dass derzeit in rund 7,9 Millionen Haushalten Menschen leben, die 70 Jahre und älter sind, jedoch nur 400.000 Wohnungen seniorengerecht gestaltet sind. Download der Studie

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41DCA_090616%20-%20Pestel%20Institut%20-%20Sozialpolitische%20Implikationen%20geringer%20Wohnungsbaut%C3%A4tigkeit
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