Förderbescheid bei der ProPotsdam übergeben: Sanierung in der Haeckelstraße geht mit großen Schritten voran

PDF
Am 7. November 2016 hat die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg Kathrin Schneider dem Geschäftsführer der ProPotsdam GmbH, Jörn-Michael Westphal, den Förderbescheid für die Sanierung des Quartiers Haeckelstraße 42-59 in Potsdam West überreicht. Beim Vor-Ort-Termin konnten sich Ministerin, Besucher und Pressevertreter ein Bild über den aktuellen Stand der Arbeiten machen.

„In der Landeshauptstadt ist es nicht leicht, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Deshalb unterstützen wir neben dem Neubau von Mietwohnungen auch die Modernisierung und Instandsetzung von Wohnungen, um preiswerten Wohnraum zu erhalten“, stellt Kathrin Schneider fest. Der barrierefreie Umbau der Wohnungen in der Haeckelstraße bietet sowohl Familien als auch älteren Menschen die Möglichkeit in zentraler Stadtlage eine Wohnung zu beziehen. Für uns ist es ein wichtiges Ziel, das Menschen unabhängig von ihrem Einkommen oder ihrer sozialen Herkunft in einem Stadtteil gemeinsam leben können. Diesem Ziel kommen wir mit dem Projekt Haeckelstraße näher.“

ProPotsdam-Prokurist Volker Theobald, ProPotsdam-Geschäftsführer Jörn-Michael Westphal, Ministerin Kathrin Schneider und Bürgermeister Burkhard Exner bei der Unterzeichnung des Fördermittelvertrages

Bereits im September dieses Jahres haben die Arbeiten im ersten Bauabschnitt in der Haeckelstraße begonnen. Bis Oktober 2017 sollen alle 120 Wohnungen in zwei Bauabschnitten saniert werden. „Aktuell arbeiten wir im Block Haeckelstraße 42-50. Dort werden 50 3-Raum-Wohnungen instandgesetzt“, erklärt Jörn-Michael Westphal. „Im zweiten Bauabschnitt werden neben 3-Raum-, auch 1- und 2-Raum-Wohnungen saniert. Außerdem entstehen neue 4-Raum-Wohnungen, die in Potsdam West gerade von Familien mit Kindern sehr nachgefragt sind.“ Um älteren und gehbehinderten Mietern den Zugang zu ihrem Zuhause zu erleichtern, lässt die ProPotsdam an die Haeckelstraße 55 einen Aufzug anbauen. Denn das kommunale Wohnungsunternehmen hat den demographischen Wandel fest im Blick und daher explizit Fördermittel zur generationsgerechten Anpassung von Mietwohngebäuden beantragt – und für unsere Mieter auch erhalten.

„Dank der Förderung des Landes Brandenburg können wir nach Abschluss der Maßnahme Mieten von 5,50 Euro pro Quadratmeter für WBS-Empfänger und von 8,10 Euro pro Quadratmeter in neu zu vermietenden Wohnungen anbieten“, so Westphal weiter. „Neu ist, dass wir zum ersten Mal auch ein Angebot für die neue Fördergruppe WBS+40 machen können: wer zu dieser Gruppe gehört kann für maximal 7,00 Euro pro Quadratmeter mieten.“ Mit 75 Prozent der Wohnungen im Sanierungsobjekt Haeckelstraße steht der überwiegende Teil der Wohnungen mietpreis- und belegungsgebunden für sozial schwächere Mieter zur Verfügung.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127