F+B-MIETSPIEGELINDEX 2008: MIETEN IN DEUTSCHLAND STEIGEN WEITER

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Laut Mietspiegelindex 2008, den die Forschung und Beratung für Wohnimmobilien und Umwelt GmbH Hamburg aktuell vorgelegt hat, steigen die Wohnungsmieten weiter an: So koste eine 65 m² große Wohnung im bundesdeutschen Durchschnitt heute 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei falle die Steigerung im Süden mit 3,4 Prozent erwartungsgemäß weit höher aus als z.B. in Ostdeutschland, wo die Mieten um durchschnittlich 0,6 Prozent gestiegen seien. Für den Mietspiegelindex wertet die F+B GmbH jährlich alle amtlichen Mietspiegel Deutschlands aus. Derzeit verfügen 500 Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern (32 %) über Mietspiegel. Insbesondere Großstädte über 100.000 Einwohner haben zu rd. 85 Prozent einen Mietspiegel, bei den mittelgroßen Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern liegt der Verbreitungsgrad bei 74 Prozent und bei den Städten mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern immerhin noch bei 40 Prozent.ErgebnisseDie Durchschnittsmiete für eine 65 m²-Wohnung beträgt in Deutsch land 5,91 Euro/Quadratmeter, doch die regionalen Unterschiede sind groß. Während in Norddeutschland die Mieten dem Durchschnitt entsprechen, müssen die Mieter im Süden und in der Mitte Deutschlands (Hessen und Rheinland- Pfalz) mit 7,21 bzw. 6,32 Euro/Quadratmeter deutlich mehr für ihre Wohnung bezahlen. Deutlich niedriger sind die monatlichen Mieten mit 5,20 Euro/Quadratmeter in Ostdeutschland (einschließlich Berlin).Die Stadt München und einzelne Umlandgemeinden behaupten unangefochten ihre Spitzenplätze. In München zahlen die Mieter 66 Prozent mehr für ihre Wohnung als im Bundesdurchschnitt. Mit rd. 20 bis 30 Prozent überdurchschnittlichen Mieten folgen Städte im Rhein-Main-Gebiet, wie Köln, Düsseldorf oder Wiesbaden sowie Stuttgart und Frankfurt und ihre Umlandregionen. Recht günstig ist es dagegen nach wie vor das Mieten in Berlin, wo das Mietenniveau in den westlichen Stadtteilen derzeit drei Prozent und im Ostteil sogar zehn Prozent unter dem deutschen Mittelwert liegt.In den ostdeutschen Großstädten ist das Mietenniveau vergleichsweise moderat, keine ostdeutsche Stadt ist unter den Top 30 vertreten. In Erfurt wenden die Mieter im Durchschnitt 5,50 Euro/Quadratmeter im Monat auf, in Berlin (Ost), Schwerin und Halle/Saale kommen sie mit etwas weniger aus (5,32 Euro/Quadratmeter). In Dresden liegt die Vergleichsmiete zurzeit bei 5,26 Euro/Quadratmeter.Zu finden sind diese Zahlen in der Broschüre "Mieten in Deutschland 2008 - F+B-Mietspiegelindex", die zum Preis von 25 Euro (inkl. MwSt. und Versand) bei F+B (www.f-und-b.de) bezogen werden.