Am 30. und 31. Mai sowie am 1. Juni 2016 berichteten zahlreiche Berliner Medien über die Studie "Wiedervermietungsmieten und Mietpreisbremse in Berlin" des Berliner Mietervereins. Demnach wirke die Mietpreisbremse nicht. Laut Studie übersteigen die in dem Internetportal Immobilienscout24 eingestellten Angebotsmieten in Berlin die nach der Mietpreisbremse zulässigen Mieten um 31 Prozent. Der BBU interpretiert die Ergebnisse hingegen anders. Die Mietendynamik sei deutlich gebremst worden, dies zeige auch die Studie. Arnt von Bodelschwingh vom Unternehmen Regiokontext, von dem die Studie erstellt wurde, sagte dazu, dass der Vergleich der Wiedervermietungsmieten zwischen 2013 und 2015 zeige, dass sich die Mietpreisdynamik auf hohem Niveau "erkennbar verlangsamt" habe. Die Ursachen für die Entwicklung seien jedoch unklar. Der BBU bemängelte zusätzlich methodische Schwächen der Untersuchung. In der Studie würden unzureichende Berechnungsgrundlagen verwendet. Die ausgewerteten Fallzahlen bildeten zudem nur einen Teilmarkt der Neuvermietungen ab.
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