FAST JEDER ZWEITE DEUTSCHE PRIVATHAUSHALT LEBT IN DEN EIGENEN VIER WÄNDEN

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Bei der Wohneigentumsquote in Deutschland gibt es in den letzten Jahren kaum Bewegung: Zum Jahresanfang 2008 lebten rund 17 Millionen Privathaushalte in den eigenen vier Wänden. Das waren rund 43 Prozent – nahezu genauso viele wie im Jahr 2003. Dies geht aus den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe in Deutschland (Stichtag 1.1.2008) hervor, die das Statistische Bundesamt aktuell vorgelegt hat. Danach stehen den Eigentümerhaushalten im Durchschnitt 121 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung – 52 Quadratmeter mehr, als der durchschnittliche Mieterhaushalt bewohnt.Erheblichen Einfluss auf die Wohneigentumsquote hat die Familiensituation: So leben Paarhaushalte mit Kindern zu 61 Prozent und damit überdurchschnittlich oft im Eigentum. Anfang 2008 lebten hier Eigentümerhaushalte auf rund 40 Quadratmetern mehr als Mieterhaushalte: Paaren mit einem Kind standen im Mittel 125 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung, während vergleichbare Mieterhaushalte auf durchschnittlich 85 Quadratmetern lebten. Paare mit zwei Kindern wohnten in ihrem Eigentum auf 137 Quadratmetern, während Haushalte dieser Größe in einem Mietverhältnis im Durchschnitt 39 Quadratmeter weniger Wohnfläche hatten. Nur 18 Prozent der Alleinerziehenden lebten in ihrem Eigentum. Mit einem Kind bewohnten diese Haushalte als Eigentümer durchschnittlich 103 Quadratmeter. Als Mieter war ihre Wohnfläche im Schnitt 34 Quadratmeter kleiner.Der Wohneigentümerstatus hat auch Auswirkungen auf die Größe der Wohnfläche für den Nachwuchs. In Paarhaushalten mit einem Kind, die in ihrem Eigentum lebten, standen dem Kind Anfang 2008 mit durchschnittlich knapp 20 Quadratmetern rund fünf Quadratmeter mehr zur Verfügung als in vergleichbaren Mieterhaushalten.Weitere interessante Ergebnisse zur Wohnsituation der privaten Haushalte (unter anderem zu Heizenergiearten und Zweitwohnungen) sowie zu ihrer Ausstattung mit Gebrauchsgütern enthält das aktuell veröffentlichte Themenheft "Zuhause in Deutschland", das im Publikationenservice des Statistischen Bundesamtes kostenlos heruntergeladen werden kann.