Die Entwicklung neuer Stadtquartiere gilt in wachsenden Städten und Gemeinden als eine der wichtigsten Aufgabenstellungen der zukünftigen Stadtentwicklung. Die Ansprüche an neue Quartiere sind hoch: kompakt, dicht, nutzungsgemischt, urban, grün, mit optimaler Anbindung an das Verkehrsnetz und natürlich bezahlbar, um nur einige zu nennen. Doch die realisierten Stadtquartiere sehen vielerorts anders aus: häufig durch Entmischung und Funktionstrennung geprägt und nicht immer besonders urban und belebt. Im Rahmen der Tagung werden Lösungsansätze für die komplexen Herausforderungen der Quartiersentwicklung identifiziert und diskutiert. Das Institut für Städtebau Berlin ist Mitveranstalter.
Programmübersicht Fachvorträge und Exkursion:
- Kompakt, durchmischt, grün, robust und smart - Anforderungen an neue Stadtquartiere, Prof. em. Dr. Johann Jessen, Universität Stuttgart
- Möglichkeiten und Grenzen bauplanungsrechtlicher Steuerung von Nutzungsmischung, Mathias Reitberger, Rae Meidert & Kollegen
- Dichte Atmosphäre - Über die bauliche Dichte und ihre Bedingungen in der mitteleuropäischen Stadt, Eberhard Tröger, ZHdK Zürich / ZHAW Winterthur
- Urbane Freiräume: Qualifizierung, Rückgewinnung, Sicherung, Dipl.-Ing. Stefan Kreutz, HafenCity Universität Hamburg
- Herausforderungen Erdgeschoss, Dr.-Ing. Doris Zoller, GEWOFAG
- Welchen Beitrag können Baugemeinschaften / Genossenschaften / Konsortien zur Belebung neuer Quartiere leisten?, Christian Bitter und Natalie Schaller, Mitbauzentrale München
- Wohnqualität, anspruchsvolle Architektur, attraktive Freiflächen und gleichzeitig bezahlbar: Was ist im kommunalen Wohnungsneubau wirklich umsetzbar?, Gerda Peter, GWG München
- Baustellenbesichtigung Werksviertel, Dr. Rainer Emenlauer, ProStadt
- Besichtigung Quartier Domagkpark, Erwin Böckeler und Michael Hardi, GEWOFAG
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