Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt startet im Sommer 2017

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Die "Koordinations- und Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt" wird künftig vom Büro UrbanPlus und dem Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg betrieben. Dies teilte die Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung am 20. April 2017 mit. An die Stelle sollen sich Bürgerinnen und Bürger wenden können, die entweder im Bewerbungsprozess um eine Mietwohnung oder auch im Rahmen eines bestehenden Mietverhältnisses Diskriminierung erfahren haben. Sie soll ab Sommer 2017 als Mittlerin zu den bereits bestehenden Beratungsangeboten tätig werden.

Außerdem wird die Stelle Fortbildungs- und Qualifizierungsangebote für Beratungsstellen und Wohnungsanbieter vernetzen und weiterentwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit wird in der Dokumentation von Diskriminierungsfällen liegen. 

Zu den künftigen Trägern:

  • UrbanPlus ist ein wissenschaftliches Forschungsbüro, das sich mit integrierter Stadt- und Quartiersentwicklung befasst. UrbanPlus nutzt seine wissenschaftlichen Kompetenzen, um städtische Räume für eine Vielfalt von Lebensstilen und Lebenslagen zu entwickeln.
  • Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) ist ein überparteilicher, überkonfessioneller, demokratischer Dachverband von Organisationen und Einzelpersonen aus Berlin und Brandenburg, der sich für die Akzeptanz und Wertschätzung unterschiedlicher Identitäts- und Lebensentwürfe einsetzt. Er bietet verschiedene Beratungs- und Qualifikationsangebote im Bereich Antidiskriminierung und ist Träger des Antidiskriminierungsnetzwerkes Berlin.

Ansprechpersonen

 Silke Schendel
Silke
Schendel

Referentin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 123