„Nach wie vor ist die Lage aufgrund der Pandemie instabil. Nur wenige Unternehmen wagen einen Blick über die nächsten drei Monate hinaus, denn die derzeit unvorhersehbare Situation auf den Rohstoffmärkten führt zu starken Verunsicherungen. Die in den letzten Monaten rasant gestiegenen Baustoffpreise und Transportkosten sowie Lieferengpässe können immer noch zu einem Investitionshemmnis für öffentliche und private Bauherren werden, ebenso wie die anstehende Verteuerung des Bauens durch eine weitere Novellierung der Berliner Bauordnung“, sagte die Chefin der Fachgemeinschaft Bau. Auch die Nachwirkungen des Mietendeckels in Berlin im Wohnungsbau sind nach wie vor zu spüren. Das zeigen die um ein Drittel zurückgegangenen Baugenehmigungen im 1. Halbjahr 2021.
Dazu Manja Schreiner: „Um die Lage zu stabilisieren, muss die Politik in Berlin und Brandenburg das Baurecht und die öffentlichen Vergaben vereinfachen, nicht stetig verkomplizieren. Auch die Genehmigungsprozesse müssen vor allem in Berlin deutlich verkürzt werden.
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