Am 19. Juni hat das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg die Erwerbstätigenzahlen für Berlin für das erste Quartal 2008 veröffentlicht. Dabei hat es vor allem bei der Industrie und Dienstleistungen einen Jobzuwachs gegeben.
Mehr als 32.000 Arbeitsplätze seien im Vergleich zum Vorjahresquartal hinzugekommen. Mit einem Anstieg um zwei Prozent sei die Hauptstadt bei den Erwerbstätigen erneut stärker gewachsen als im Bundesdurch-schnitt. Bereits im Jahr 2007 war das Erwerbstätigenplus in Berlin höher als deutschlandweit ausgefallen. Wirtschaftssenator Harald Wolf zeigte sich erfreut über die Ergebnisse. Besonders positiv sehe er, dass die Zahl der Arbeitsplätze in der Industrie im ersten Quartal in Berlin mit 2,1 Prozent genauso stark gestiegen sei wie bundesweit. "Die Berliner Industrie ist nicht länger das Stiefkind, sondern leistet einen positiven Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung." Das Verarbeitende Gewerbe entwickle sich beispielsweise bei Technologie und Innovation schon heute überaus erfolgreich. Stärken und Potentiale gezielt über Cluster und Kompetenzfelder auszuschöpfen, werde die Wirtschaftspolitik auch künftig unterstützen, so Wolf. Auch die Dienstleistungsbereiche befänden sich in der Hauptstadt weiterhin auf Wachstumskurs und hätten mit einem Erwerbstätigenplus von ebenfalls 2,1 Prozent über Bundesdurchschnitt zulegen können. Insbe-sondere die Unternehmensdienstleistungen hätten mit einem Anstieg um 5,7 Prozent den Personalaufbau getrieben.