Im ersten Quartal 2005 ist die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland erstmals seit 1994 gesunken. Wie die Immobilienzeitung aktuell berichtet, sank die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent auf 23.151. Die Summe der Verkehrswerte ging um acht Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurück.
In Ostdeutschland sei der Rückgang allerdings unter anderem damit zu erklären, dass die Gläubigerbanken viele nicht mehr vermittelbare Immobilien aus dem Verfahren herausgenommen hätten, so die Zeitung. Schwer vermittelbar seien in Ost wie West Gewerbeimmobilien, ältere Mehrfamilienhäuser sowie andere nicht zur Selbstnutzung geeignete Objektarten.