Erster Neubau der Wohnungsgenossenschaft „Havelblick“ eG seit 25 Jahren

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Der aktuelle Bau ihres Geschäftssitzes ist das erste Neubauvorhaben der Wohnungsgenossenschaft „Havelblick” eG seit 25 Jahren, nachdem das Unternehmen in den letzten Jahren ihren Fokus auf umfangreiche Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen im Bestand legte. Für den bisherigen Geschäftssitz der Genossenschaft, die über 500 Wohneinheiten in den Wohngebieten „Jugendhöhe“ und „Wachtelwinkel“ verfügt, wurden zwei Wohnungen in einem Wohngebäude genutzt.

Bei dem Neubau handelt es sich um einen Anbau an den Giebel des aktuellen Geschäftssitzes in der Mainzer Straße. Das Gebäude ist eingeschossig und nicht unterkellert geplant und wird mit einem Gründach versehen. Die Realisierung eines Gründaches erfolgt vor dem Hintergrund, dass der Anbau am bestehenden Gebäude und somit die Dachfläche für viele dort wohnende Mitglieder sichtbar ist. An Stelle eines wenig ansehnlichen Bitumendaches, soll der Anblick aus den Fenstern auf ein Gründach das Wohnwertgefühl steigern. Zudem unterstützt es das Motto der Genossenschaft, sich nachhaltig für die Natur und eine grüne Umgebung einzusetzen und dies auch vorzuleben.

„I-Tüpfelchen“ ist neben einem Gründach die Integration einer Teilfläche der bis dato als Geschäftsstelle genutzten Wohnung. So werden zwei Wohnräume aus einer aktuell genutzten 3-Zimmerwohnung für Archivzwecke und zur Nutzung als Serverraum über eine kleine Treppe mit dem Neubau verbunden. Nach Abschluss der Bauphase verbleiben zwei kleine 1-Zimmerwohneinheiten (eine davon mit großem Balkon), die im Anschluss renoviert der Vermietung zugeführt werden. Damit stehen der Genossenschaft insgesamt wieder 500 Wohneinheiten zur Verfügung.

Die neu erstellte Bürofläche wird rund 180 qm betragen. Insgesamt werden ohne Sanitär- und Küchenbereich vier Arbeitsräume und ein großer heller Empfangs-, Sekretariatsbereich neu geschaffen. Die Ausstattung des Neubaus richtet sich unter anderem nach dem Ausstattungsstandard, der in der Genossenschaft für alle Wohnungen üblich ist, auch hier gilt der Grundsatz der Gleichheit. Ausnahmen gibt es nur dort, wo gesetzliche Regelungen oder Vorschriften andere Bauausführungen und/oder zu verwendende Materialien zwingend erfordern (z.B. Brandschutz/ Fußboden-, Fliesenbelag etc.).

Am Haus anliegende Medien werden für den Neubau genutzt. Neben dem Gebäude wird ein Stellplatz mit 4-6 Parkmöglichkeiten geschaffen. Zusätzlich baut die Genossenschaft auf der Jugendhöhe weitere 10 Garagen, die zur Entlastung der Parksituation beitragen sollen.

Sämtliche Baumaßnahmen werden aus zuvor angesparten Eigenmitteln (rund 550.000 Euro) der Genossenschaft finanziert. Die Baufertigstellung ist zu Ende des Jahres geplant.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127