ERSTE MIETER ZIEHEN ENDE MÄRZ 2012 IN DIE WITTSTOCKER POSTSTRASSE 10

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Das Wohnhaus in der Wittstocker Poststraße 10 ist eines der teuersten Bauvorhaben der städtischen Gebäude und Wohnungsverwaltung (GWV). Doch am Ende zahlt das Unternehmen weniger als anderswo. Denn in den mehr als eine Million Euro Baukosten stecken nur 400.000 Euro Eigenmittel. Der Rest sind Fördermittel und zinsgünstige Kredite. "Wir bekommen die Landeshöchstforderung", freut sich GWV-Geschäftsführer Dr. Hans-Jörg Löther. Aus Ruine und ehemaligem Schandfleck in der Innenstadt entsteht ein schönes Gebäude mit acht Wohnungen. Die ersten Mieter wollen Ende März einziehen. "Bis dahin haben wir ein straffes Programm", sagt Architekt Bernd Rabe. Trockenbauer, Sanitär-, Heizungsbauer und Elektroinstallateure sind in Aktion. Demnächst kommen Verputzer, Estrichleger, Fliesenleger und Fußbodenleger. Wegen Insolvenz der Firma WHT Bau Waren war der Bau im vergangenen Jahr ins Stocken geraten. Der Wintereinbruch im November 2010 hatte zu einer weiteren Verzögerung geführt. Da das Dach nicht fertig war, konnte nicht über Winter im Gebäude gearbeitet werden. Drei der acht zwischen 42 und 75 Quadratmeter großen Wohnungen sind noch zu vermieten. Nur die barrierefreie Wohnung im Erdgeschoss steht noch auf dem freien Markt zur Verfügung, zwei weitere Quartiere sind belegungsgebunden nur mit Wohnberechtigungsschein zu mieten. Neben Terrassen oder Balkonen sowie Kellern gehört eine Lüftungsanlage zur Ausstattung. Verbrauchte Luft aus Küchen und Bädern wird abgesaugt und als Frischluft anderen Raumen zugeführt. "Das verursacht geringere Nebenkosten, weil nicht ständig gelüftet werden muss. Schimmelbildung wird verhindert", berichtet Dr. Hans-Jörg Löther über Erfahrungen aus anderen Gebäudesanierungen. Stellplatze auf dem Hof runden das besondere Wohnen in der Innenstadt ab. Davon ist bisher noch nicht viel zu sehen. Erst mal wird im Haus rangeklotzt. Der erste Mieter muss dann noch mit Außenarbeiten leben.

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 Kerstin Braun
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